Burg Hasegg und Museum Münze Hall

Zum Schutze der Stadt, der Saline (Salzbergbau), der Inn-Schifffahrt und zur Überwachung der alten Salzstraße wurde nach der Stadterhebung die Burg Hasegg errichtet. Unter Herzog Siegmund und Kaiser Maximilian I. wurde sie zu einer Repräsentationsburg ausgebaut.

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Zeitlicher Überblick

1477 verlegte Sigismund die landesfürstliche Münzstätte von Meran nach Hall.
1486 erfolgte die Prägung der ersten Silbermünze - des ersten Talers.
1567 erlebte die Burg ihren bedeutendsten Aufschwung: Erzherzog Ferdinand II. ließ die Haller Münzstätte vom Zentrum Halls, dem so genannten Sparberegg, in die Burg Hasegg übersiedeln. Gleichzeitig wurde das erste Mal eine maschinelle Münzprägung durch Walzenprägung vorgenommen.
1748 - 1768 wurde der weltweit bekannte Maria-Theresien-Taler über 17 Millionen Mal geprägt und auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel verwendet.
1809 zur Zeit der Tiroler Befreiungskämpfe gegen Frankreich wurde die Produktion in der Münze eingestellt.
1975 wurde die Münze Hall als Museum "Alte Münze" wieder eröffnet und produzierte zum Anlass der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck eine 100-Schilling-Gedenkmünze.
2003 wurde das Museum vollständig renoviert und in "Münze Hall" umbenannt.
Seitdem präsentiert sich die Münze Hall mit doppelter Ausstellungsfläche und neuen Attraktionen. Auch heute noch werden Sonder- und Auftragsprägungen für Firmen, Veranstaltungen und private Feiern vorgenommen.

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