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Kirchen und Klöster - Absam

Basilika - Absam

Die Absamer Wallfahrtskirche wurde am 24. Juni 2000 zur Basilika erhoben und ist somit die erste Wallfahrtskirche in Tirol, die ohne Anbindung an ein Kloster oder Stift diesen Rang erhielt.
Absam ist der bedeutendste Marienwallfahrtsort in Tirol. Anlässlich des Tages der Erscheinung wird am 17. jedes Monats an die Erscheinung der Muttergottes gedacht. Die großen Marienfeiertage sind der 17. Jänner (Tag der Erscheinung) und der 24. Juni (am Tag des hl. Johannes - 2. Kirchenpatron - feiert Absam die Übertragung des Gnadenbildes in die Pfarrkirche). Aufgrund von Gebetserhörungen dankten die Betroffenen der Gnadenmutter mit zahlreichen Votivtafeln in der angeschlossenen Votivkapelle.

Bei Reservierung im Tourismusbüro Hall +43 (0)5223/45544-0 oder im Pfarramt Absam Tel. +43 (0)5223/57164 sind auch Führungen in der Basilika möglich.

St. Magdalena - Halltal - Absam

St. Magdalena war um 1440 ein kleines Kloster, das von einigen "Waldbrüdern" bewohnt wurde. Seine Entstehung verdankt es dem Haller Salzmeister Hans Frankfurter, der mit einigen frommen Männern seine letzten Lebensjahre in Gebet und Einsamkeit verbringen wollte. Später übernahmen zwei Nonnen die Einsiedelei und die Schwesternschar wuchs bald auf 24 Mitglieder an. Eine reiche Witwe aus Hall - Magdalena Götzner - trat in das Kloster ein. Sie ließ den Klosterbau erweitern und eine neue Kirche bauen, die der Hl. Magdalena geweiht wurde. Magdalena Götzner verließ 1499 das Kloster und baute neben dem St. Martinskirchlein im Gnadenwald ein neues Kloster.

1522 verließen alle Nonnen St. Magdalena und zogen nach St. Martin bei Schwaz. Von nun an wohnte nur mehr ein Kaplan dort, der die Bergknappen seelsorgerisch betreute. Im Jahr 1670 wurde das verlassene Kloster durch ein Erdbeben teilweise und 1689 durch ein weiteres Beben vollends zerstört. 1690 setzte man das Kirchlein wieder instand.

Nach zwei Jahrhunderten war die Kirche wieder so verwahrlost, daß man 1923 den schönen gotischen Flügelaltar in die Kriegergedächtniskapelle (früher Magdalenenkapelle) neben der Haller Pfarrkirche übertrug und die Kirche säkularisierte.

Genau 500 Jahre nach ihrer ersten Weihe, im Jahre 1946, wurde sie restauriert und wieder neu geweiht.
St. Magdalena ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.

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