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Sehenswürdigkeiten in der Region Hall-Wattens

Haller Altstadt - reich an Sehenswürdigkeiten

Die 700 Jahre alte Stadt, liegt 10 km östlich von Innsbruck und war im Mittelalter wesentlich größer und bedeutender als die heutige Landeshauptstadt Innsbruck. Reiche Salzvorkommen ließen das Städtchen schon im 13. Jh. aufblühen. Als im 15. Jh. die herzogliche Münze von Meran (Südtirol) hierher verlegt wurde, nahm die Bedeutung der Stadt weiter zu. In Hall wurde die erste Silbermünze (Thaler) geprägt, dieser Taler ist der Namensgeber des Dollars.

Die Zeiten von Silberprägung und Salzabbau sind vorbei, geblieben ist ein besonders hübsches, gut erhaltenes, historisches Stadtzentrum mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Vom Innufer zieht sich die größte mittelalterliche Altstadt Westösterreichs am Fuß des Bettelwurfs in die Höhe. Halls Wahrzeichen ist der Münzerturm (14./15. Jh.) mit der Burg Hasegg, wo sich das Münzmuseum mit der weltweit einzigartigen Walzenprägemaschine befindet.

Weiter oben im Zentrum befindet sich einer der schönsten Stadtplätze Österreichs, der Obere Stadtplatz. Sehenswert sind die spätgotische Pfarrkirche St. Nikolaus und das alte Rathaus. Für die erfolgreiche Altsstadtrestaurierung wurde Hall mehrfach ausgezeichnet.

Rathaus - Hall

Der Kurzzeit-König von Böhmen, Graf Heinrich von Görz-Tirol (1295-1335) nannte seine Stadtburg in Hall auch „Königshaus“. Dieses schenkte der Habsburger Herzog Leopold IV. 1406 der Stadt, die es seit damals als Rathaus nutzt. Nach dem großen Stadtbrand von 1447 musste das Rathaus neu aufgebaut werden.
Aus dieser Zeit stammt auch das wunderbare Gebälk in der Ratsstube (1451), die heute nicht nur dem Gemeinderat für seine Tagungen dient, sondern auch ein sehr beliebter Trauungssaal ist. Der Rathaussaal kann zu den Amtsstunden besichtigt werden.

Wallfahrtsbasilika in Absam

Am 17. Jänner 1797 ist im Fenster eines Bauernhauses das Muttergottesbild erschienen. Nach vergeblichen Versuchen der Wissenschaft die Entstehung dieses Bildes zu ergründen, fand letztlich auf Drängen der Bevölkerung das Gnadenbild seinen Platz am rechten Seitenaltar der Pfarrkirche.

Absam gewann als Wallfahrtsort immer mehr an Bedeutung. Mehrmals pilgerten im 19. Jhd. auch Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses nach Absam zur Muttergottes.

„Maria Absam“ ist für viele Gläubige vor allem eine Stätte des Trostes und der Hoffnung. Anlässlich des Tages der Erscheinung wird am 17. jedes Monats an die Erscheinung der Muttergottes gedacht. Die großen Marienfeiertage sind der 17. Jänner (Tag der Erscheinung) und der 24. Juni (am Tag des hl. Johannes - 2. Kirchenpatron - feiert Absam die Übertragung des Gnadenbildes in die Pfarrkirche).

Jakob-Stainer-Haus - Absam

Adresse: Stainerstrasse 7, Absam
- keine Besichtigung möglich

Hier hat der Geigenbauer Jakob Stainer gewohnt.

Jakob Stainer (ca. 1617 - 1683) gehört zu den bedeutendsten Künstlern, die Tirol hervorgebracht hat. Musiker und Museen in aller Welt schätzen Instrumente des in Absam geborenen Meisters.

Widum - Gnadenwald

Den Widum baute auf eigene Kosten Franz de Paula Penz, damals Kooperator von Hall und als Provisor auf den "Wald" geschickt.

In den Siebziger- und Achtzigerjahren erfuhr der Innenraum eine vollständige Renovierung. Der Chor wurde wieder verkürzt, der Stuck ausgebessert, die Glasfenster in der Apsis durch hellere ersetzt, die Heiligenfiguren im Altarraum weiß gefaßt und dezent mit Blattgold verziert. Ein neuer Volksaltar wurde aufgestellt, die Kirchenbänke erneuert und die Innenwände frei gemacht und hell gemalt. Die anschließende Sanierung der Außenseite finanzierte die Gemeinde alleine.

Rätersiedlung Himmelreich Wattens - Volders

Wer im Wattener Himmelreich vor den Ausgrabungen einer Siedlung aus prähistorischer Zeit steht und seinen Blick über Wattens schweifen lässt, dem kommen die inspirierendsten Gedanken: Man kann sich vorstellen, wie die Menschen vor mehr als 2000 Jahren lebten, wie weit sie entwickelt waren und wie raffinier sie ihr Dorf angelegt hatten. Genaue Erläuterungen zu den einzelnen Häusern geben Aufschluss über das dörfliche Leben in der damaligen Zeit.

Gleichzeitig zieht einen dort die Schönheit des heutigen Inntales in seinen Bann.

Auf der von einem Ringwall umschlossenen Siedlungsfläche können die Fundamente von fünf Gebäuden besichtigt werden, die vermutlich den Haufenhof eines rätischen Adeligen darstellten. Er war vom 4. bis zum 1. Jhdt. vor Christi bewohnt und ist durch einen Brand vernichtet worden.

Das Freilichtmuseum im Himmelreich ist jederzeit frei zugänglich.

Von der Keramik zum Kristall
Eine Vielzahl der reichen Funde aus dem Himmelreich- Kuppe Werkzeuge und Waffen – sind im Museum Wattens, Industrie & Vorgeschichte ausgestellt und können dort besichtigt werden. Der Besucher sieht dort faszinierende Fotos und Objekte, die die Entwicklung der großen Wattener Industriebetriebe Swarovski und Wattenspapier lebendig werden lassen und den Werdegang der Marktgemeinde Wattens dokumentieren

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