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Burgsommer Hall in Tirol

18. bis 26. Juni 2021

MOLDEN & HAWARA

Wir blicken zuversichtlich auf den Sommer und freuen uns auf ein reich(er)es Kulturangebot 2021. Im vergangenen Jahr war der Haller BurgSommer die größte und erfolgreichste Konzertveranstaltung in Tirol mit vorbildlichem Corona-Management: „Wir sind zuversichtlich, dass auf Basis der derzeitigen Bestimmungen wieder eine Veranstaltungsreihe im gewohnten Umfang möglich sein wird“, kündigt Andreas Ablinger den BurgSommerHall an und präsentiert bereits jetzt die 6 fixierten Konzerte als diesjährige Highlights. Ka Schmäh: Das Wienerlied rund um den Liedermacher Ernst Molden und seine „Hawara“ wird auch 2021 in der Burg Hasegg zu hören sein. An 6 Tagen im Juni, immer wieder neu interpretiert. Des wird leiwand!

Tickets erhältlich im TVB Büro Hall in Tirol sowie auf Ö-Ticket. Reservierungslink

Genaue Informationen finden Sie auf der Burgsommer Homepage

Freitag, 18.06.2021

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19:00 Uhr Trommelburg

Die Idee der „Trommel-Burg“ ist die international sehr erfolgreichen Schlagzeuger aus Hall und Umgebung einmal zu einem gemeinsamen Konzert auf die Bühne zu bringen. Beim BurgSommer gelingt´s!

Um den vielen Klangfarben der Schlaginstrumente gerecht zu werden stehen Klassiker von Dimitri Shostakovich, Philip Glass, Hans Zimmer sowie Arrangements von Pat Mentheny, Wulfpeck, Elvis Costello und dem heimischen Vibraphonisten und Komponisten Werner Pirchner auf dem Programm.

Idee und Organisation:
Andreas Schiffer (Carlos Martin y sus Caballeros, KO Innstrumenti ...)

Samstag, 19.06.2021

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11:00 Uhr Musik-Freude-Leben

Unter diesem Motto musizieren Solist*innen und Ensembles aus den verschiedensten Fachbereichen der Musikschule der Stadt Hall in Tirol am 19. Juni 2021 auf der Open Air Bühne im Rahmen des BurgSommers im Hofratsgarten.

Mittwoch, 23.06.2021

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18:30 Uhr Anna Mabo
Die Oma hat die Susi so geliebt

Unglaublich viele Worte packt die junge Wiener Songwriterin, Dichterin und Theaterregisseurin Anna Mabo in die neun Lieder ihres im Herbst 2019 bei Bader-Molden erschienenen ersten Albums "Die Oma hat die Susi so geliebt". Lieblichkeit mit hinterfotzigen Zwischentönen trifft auf die Lust am Unkonventionellen und dem Schmähführen. Pointiert, berührend und auf höfliche Weise garstig. Ihr Labelboss Ernst Molden sagt: "Was Anna Mabo denkt und dichtet und singt, kommt wie ein Geschoß bei der Hörerin und beim Hörer an."

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20:30 Uhr Ursula Strauss & Ernst Molden
Wüdnis

Ernst Molden und Ursula Strauss sind ein ungleiches Paar: Der knietief im Blues watende Wiener Songwriter mit der knorrigen Stimme und die niederösterreichische Schauspielerin, bekannt aus Film, Theater und der TV-Serie "Schnell ermittelt". Doch die beiden verbindet nicht nur eine Freundschaft. Sie machen auch immer wieder gemeinsam Musik, seit sie 2013 zur Eröffnung der Wiener Festwochen erstmals öffentlich miteinander gesungen haben. Im Frühjahr 2020 ist das exzellente Debütalbum des Duos erschienen. "Wüdnis" enthält zwölf Lieder von rauer Schönheit. Ruppig und doch voll Zärtlichkeit und Schmäh, wird der zweistimmige Gesang lediglich von Moldens Gitarrenspiel begleitet. Wie heißt es auf der Platte so schön: "fia d nochd samma zu schwindlech / fian dog samma zu oag / fias lem zu empfindlech / fias schdeam vü zu schdoagg."

Donnerstag, 24.06.2021

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18:30 Uhr Julia Lacherstorfer
Spinnerin

Am Anfang stand eine Erkenntnis: Jene Lieder, die ihr Großvater einst beigebracht hatte, und die sie immer liebte, kamen Julia Lacherstorfer (Jg. 1985) zusehends weniger leicht über die Lippen. Warum, fragte sie sich - und fand bald die Antwort darauf. Die als Mitglied der Gruppen „Alma sowie Ramsch & Rosen“ bekannt gewordene oberösterreichische Komponistin, Geigerin und Sängerin sucht in ihrem Soloprojekt nach weiblichen Perspektiven in der traditionellen, heimischen Volksmusik. Oder genauer gesagt: Sie hat sich ihren Reim auf die Tatsache gemacht, dass der Blick in diesem Bereich zumeist ein männlicher ist und hat sich die Lieder, die ihr fehlten, gleich selbst komponiert. "Ich habe Frauen besucht und nach ihrer Geschichte gefragt, und sie hatten viel zu erzählen", sagt Lacherstorfer, die auch Intendantin des Festivals „wellenklænge“ in Lunz am See ist, über ihre ambitionierte Album-Produktion "Spinnerin [a female narrative]".

nino_molden2_@Stephan Mussil

20:30 Uhr Ernst Molden & Der Nino aus Wien
Unser Österreich ff

Live treten Ernst Molden und Der Nino aus Wien, die beiden herausragenden Wiener Liedermacher der vergangenen Jahre, schon seit 2011 immer wieder einmal im Duo auf. 2015 veröffentlichten sie dann auch ihre erste gemeinsame Platte "Unser Österreich". Drin ist, was draufsteht: zwölf stimmungsvolle Coverversionen alter Lieder von Georg Danzer, Wolfgang Ambros, Sigi Maron, Falco, Ludwig Hirsch, André Heller und Heller/Qualtinger, reduziert auf zwei Stimmen und zwei Gitarren. Das Projekt wurde künstlerisch und kommerziell zum Erfolg: Das Album schaffte es bis auf Platz drei der Charts! Live ergänzen Molden und Nino ihre stimmungsvollen Austropop-Sichtungen durch ausgewählte Lieder aus eigener Feder. In Hall haben sie auch ihr brandneues Album „Zirkus“ mit dabei.

Freitag, 25.06.2021

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18:30 Uhr Dreiviertelblut & Ernst Molden
Diskothek Maria Elend

„Dreiviertelblut spielen nicht nur erstklassige Musik, sondern transportieren ein Lebensgefühl: Eine Feier des Lebens und des Todes, tiefgründig und allumfassend, geerdet und entrückt.“
Süddeutsche Zeitung
Kurios-krude Geschichten über das Leben, den Tod und alles, was dazwischen liegt, sind die Spezialität von Dreiviertelblut – und natürlich, sie musikalisch und poetisch zu beflügeln. Auf ihrem dritten Album Diskothek Maria Elend klingt all das in manchen Songs sogar umwerfend tanzbar. Das einstige Duo aus Komponist Gerd Baumann und Texter Sebastian Horn ist zu einer siebenköpfigen Band angewachsen, und der unverkennbare Dreiviertelblut-Sound ist voller, komplexer, vielschichtiger und mitreißender geworden. Ernst Molden stößt als Gast dazu, gemeinsam spielen sie ein paar Hits von beiden Seiten.

Voodoo2_foto@Ingo Pertramer

20:30 Uhr Voodoo Jürgens und die Ansa Panier
's Klane Glücksspiel

In der Wiener Musikszene ist Voodoo Jürgens bereits seit den Nullerjahren mit der Band „Eternias“ aktiv. Der gebürtige Tullner hat irgendwann auf Alleinunterhalter umgesattelt, das Englisch gegen so punktgenaues wie poetisches Wienerisch getauscht und mit Liedern über Tschocherl-Existenzen, Dreiecksbeziehungen, die bedrückende Enge der Kleinstadt und die Lust am Leben doch noch die Welt erobert. Sein Debütalbum "Ansa Woar" ist im Herbst 2016 von null auf Platz eins der österreichischen Verkaufscharts eingestiegen, für den Musikpreis Amadeus war Voodoo Jürgens in der Folge gleich in fünf Kategorien nominiert, und neben unzähligen Konzerten im In- und Ausland fand er 2017 auch noch Zeit, im Stefanie-Sargnagel-Theaterstück "Ja, eh!" im Rabenhof mitzuwirken (Falter). 2018 folgte ein Ludwig-Hirsch-Tribute-Programm, im November 2019 das erneut formidable zweite Album "'S klane Glücksspiel", das Voodoo Jürgens, unterstützt von seiner Band „Ansa Panier“, im Rahmen der BurgSommer Hall 2021 nun live präsentiert.

Samstag, 26. Juni 2021

Die Knödel

20:00 Uhr Die Knödel

Nach 17 Jahren Pause lassen DIE KNÖDEL die klingende Wiedervereinigung bestaunen, die in den 1990er Jahren weltweit Furore machte. Das Oktett vermählte mit Blas-, Streich- und Zupfinstrumenten alpine Volksmusik mit Strawinsky, Weill oder Rota – so oder ähnlich wurde das damals beschrieben. Jedenfalls schauten die Musiker weit über den Knödeltellerrand hinaus. In der Zwischenzeit haben sie internationale Karrieren hingelegt, in der Alten wie in der Neuen Musik. Ihr musikalisches Mastermind Christof Dienz rief vor etlichen Monaten ins Studio. Alle kamen. Das Ergebnis beschreibt der für seine Theaterstücke und Filmdrehbücher bekannte Autor Felix Mitterer so: »Diese Musik ist wie ein Traum, den ich einmal in Irland hatte. (Der Morgen dämmerte schon, die Fensterbalken waren geschlossen.) Eine Welle durchflutete langsam pulsierend meinen Körper, sanft und kühl, wohltuend wie nie etwas zuvor, irgendwie blau, phosphoreszierend – und ich hob ab, in die Unendlichkeit.«

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