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Matthias Lair

von Matthias Lair

27. Oktober 2024

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Die Hagebutte - Regionales Superfood

Von Anfang Herbst bis in den Winter hinein begegnet man der Hagebutte als Frucht von Rosengewächsen (Heckenrose, Zaunrose, Weinrose, Wildrose, ...) nahezu bei jedem Spaziergang. Die Frucht entsteht im Herbst aus dem fleischigen Blütenboden der Rose. Die Hagebutte ist nicht giftig! Im Gegenteil. Die Wildfrucht ist reich an Vitaminen (Vitamin A, B, C, D, E, K). Am bekanntesten ist die Hagebutte für den hohen Gehalt an Vitamin C (Ascorbinsäure). Aufgrund der Vitaminvielfalt wirkt sich die Frucht positiv auf das Immunsystem aus und wird gerne unterstützend bei Erkältungskrankheiten genutzt.

Zwei Gläser mit goldener Hagebuttenmarmelade auf grauem Untergrund. Ein Deckel und drei Hagebutten befinden sich daneben.

Gewöhnlich kennt man die Hagebutte als Tee verarbeitet. Dafür einfach die gesammelten Früchte vom Stiel und Blütenansatz trennen und trocknen. Die zerteilten und getrockneten Früchte sind als Tee das ideale Getränk für kalte Wintertage. Die Kerne der Hagebutte kennt man als natürliches "Juckpulver". Es empfiehlt sich die Kerne bei der Erstellung von Tee durch einen Filterbeutel zu entfernen.

Die Hagebutte verfüttert man gerne auch an Tiere (Pferde, Hunde, Katzen, Kaninchen, ...). Diese profitieren genauso wie der Mensch von der Einnahme der vitamin- und mineralstoffreichen Frucht. Wenn man die Früchte nicht selbst sammelt können diese auch in einer sortierten Tierhandlung als Pulver oder ganze Frucht gekauft werden.

Weitere Verwendungen der Hagebutte:

Die Hagebutte lässt sich hervorragend zu Marmelade, Gelee oder Mus verarbeiten. Anbei findet ihr ein einfaches und schnelles Rezept für ein Hagebuttenmus. Das Mus schmeckt nicht nur gut sondern trägt auch zur Stärkung der Abwehrkräfte bei.

Leuchtend rote Hagebutten dicht beieinander liegend, die ovale Form und glatte Oberfläche der Früchte stechen hervor.

Rezept Hagebuttenmus

Die gesammelten Früchte von Stiel und Blütenansatz entfernen und waschen. Je nach Menge der Früchte diese leicht bedeckt mit Wasser in einem Topf köcheln lassen. Der Vorteil bei diesem Hagebuttenrezept ist, dass die Früchte nicht entkernt werden müssen. Sobald die ganzen Früchte weich gekocht sind, können diese mit dem Sud durch eine Kartoffelpresse oder durch das Küchengerät "Flotte Lotte" gepresst/zerkleinert werden. Das Ergebnis anschließend zu einer homogenen Masse verrühren und mit etwas frisch gepressten Zitronensaft und Gelierzucker aufkochen. Das Aufkochen zerstört in geringem Maße das Vitamin C. Das Hagebuttenmus ist dennoch eine richtig schmackhafte Vitaminbombe.

Das Mus genießt man als Brotaufstrich, im Müsli oder pur.

Ein Topf mit Karamell wird mit einem Schneebesen gerührt. Die braune Masse blubbert sanft und sieht glänzend aus.

Weitere Rezepttipps aus der Region findet ihr hier.
Matthias Lair

Matthias Lair

Matthias ist seit 2011 im Marketingteam des Tourismusverbandes. Er ist ein sehr naturverbundener und gleichzeitig traditionsbewusster Tiroler. Neben dem Sport in den Bergen ist die Landwirtschaft seine größte Leidenschaft.