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Anne Welling

von Anne Welling

13. Juli 2025

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Entlang der grünen Berge: Inntaler Höhenweg

Unsere kulinarische Inntaler Höhenweg Runde startete mit einer wunderbar cremigen Buttermilch auf der Außermelan Alm im Wattental.

Milch wird aus einem Krug in Tassen gegossen, während im Hintergrund grüne Hügel und ein Holzhaus eine malerische Almszene bilden.

Nur eine Stunde vorher hatte uns das Taxi am Lager Walchen ausgespuckt, doch kaum angekommen in diesem verwunschenen Almdorf, an der sich Hütte an Hütte schmiegt, fühlen wir uns schon fernab vom hektischen Alltagstrubel.

Rustikale Holzhütte mit Balkon und Fensterläden. Außen an der Wand befinden sich ein Spülbecken, Schläuche und hölzerne Details.
Traditionelle Berghütten vor einem bewaldeten Berghang unter blauem Himmel in den Alpen.
Eine handgeschriebene Punktetafel auf einer Holzwand zeigt Namen und verschiedene Punktzahlen in zwei Spalten pro Person an.

Irgendwann mussten wir uns losreißen, schließlich wollten wir pünktlich zum Abendessen die Lizumer Hütte erreichen. Wieder retour auf den Lizumer Zirmweg und weiter hinein in das Wattental zur Lizumer Hütte.

Nach einem herzlichen Empfang auf der Hütte, genossen wir weiter unsere kulinarische Reise. Prädikat: SEHR GUT!

Sonnenstrahlen über einem Bergtal mit blühenden rosa Blumen im Vordergrund, sanfte Hügel im Hintergrund, unter klarem Himmel.

Die Sonne genossen wir bis zum letzten Sonnenstrahl in vollen Zügen. Wunderbar bei 30 Grad im Tal hier auf 1.799 m neben dem rauschenden Gebirgsbach.

Eine Berglandschaft bei Sonnenuntergang mit einem Bach im Vordergrund und einer Holzütte im Hintergrund.

Tourenmöglichkeiten hält die Lizumer Hütte, die seit Sommer 2019 von Lukas und Tobias geführt wird, genug für mehrerer Tage bereit: Sommer wie Winter!

In die stillen Tuxer Alpen

Weiter hinein in die stillen Tuxer Alpen ging es am nächsten Morgen um 8:00 Uhr los. Eine Strecke von 5 Stunden sollte vor uns auf dem Weg zur Weidener Hütte liegen. Vorerst ging es eine gute Stunde am Hang entlang, unterhalb von Eiskarspitze und Torspitze, zwischen Moosbeeren, Almrosen, Heide und Zirben. Dazu eine wunderbare Aussicht immer wieder wechselnd zwischen der Wattener Lizum, dem Karwendel, Murmeltieren und Schafen.

Ein klarer Bach fließt durch eine grüne Landschaft mit Bäumen und Hügeln, beleuchtet von der warmen Abendsonne.

Nach Überschreitung des Krovenzjoch/Grafennsjoch wechselte der Ausblick. Über den Gilfert bis zum Kellerjoch und sogar der Rastkogel zeigte sich manchmal. Leider blieb uns der Extra Anstieg zum Hippold verwehrt, das Wetter zog zu…

So ging es nach einer kurzen Rast weiter auf dem Inntaler Höhenweg hinab über weite Almwiesen und über einen steilen Steig zwischen kleinen Rinnsalen, durch kleine Felsbuchten und Kuhherden hindurch zur Grafennsalm.

Ein malerischer Hügel mit dichtem Tannenwald und schmalem Pfad. Dunkle Wolken ziehen über die sanften Berghügel in der Hintergrundkulisse.
Ein Wanderer auf einem Hügel unter einem klaren blauen Himmel, umgeben von grüner Landschaft und wenigen Bäumen.

Nächstes Etappenziel: Weidener Hütte am Inntaler Höhenweg

Ab hier führt der Weg durch einen wunderbar urigen, nach Harz riechenden Zirbenwald zum nächsten kulinarischen Etappenziel: die Weidener Hütte! Nicht nur kulinarisch eine wunderbare Hütte, in der man bei Kaffee und Kuchen die Radlfahrer auf dem Weg Richtung Geiseljoch anfeuern kann.

Ein Wanderer mit rotem Rucksack geht durch einen dichten, grünen Wald voller Farne und hoher Bäume.

Am nächsten Tag war unser Wetterglück vorbei. Regen, Wolkenstau, Sicht gleich Null. Schweren Herzens entschieden wir uns für den Abstieg. Ein großer Vorteil des Inntaler Höhenweges: Abstieg in das Inntal von jeder Hütte möglich – in unserem Fall nach 4 ½ Stunde wieder in Weer. Die Rastkogelhütte muss warten – vielleicht eh besser für die Bikini - Figur :-)

Nebelverhangene Berge mit grünen Wiesen und dichten Wäldern. Tiefliegende Wolken schaffen eine mystische Stimmung in der Landschaft.
Anne Welling

Anne Welling

Die Liebe zu den Bergen hat unsere Anne zu uns nach Tirol geführt – gekommen um zu bleiben! Winter wie Sommer ist in den Tiroler Bergen unterwegs und sucht sie immer das ruhigste Platzl mit der besten Aussicht, um dort neue Touren zu planen und die Wanderkarte zu studieren.