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Claudia Pyka

von Claudia Pyka

01. März 2026

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Bienen und Wildbienen: Bee Happy

Es ist wieder so weit. Die ersten warmen Frühlingstage lassen in der Natur neues Leben erwachen. Nach dem Winter freuen sich naturverbundene Menschen am ersten Summen der Bienen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Bienen erste blühende Frühlingsboten finden und davon Blütenpollen sammeln. Diese benötigt das Bienenvolk dringend, denn sie versorgen die Brut mit lebenswichtigen Nährstoffen.

Wir Menschen können sehr viel dazu beitragen, dass unsere Wild- und Honigbienen ein umfangreiches Nahrungsangebot finden.
Zu den wichtigsten Futterpflanzen im Frühling zählt die Weide mit ihren Kätzchen. Wer Platz im Garten hat, kann die Weide mit ca. 50 cm langen Stecklingen gut vermehren. Mit etwas Glück wachsen sie an, am besten bei abnehmendem Mond.

Eine weitere sehr gute Trachtpflanze ist die Kornelkirsche, auch Dirndlstrauch genannt. Dieser blüht wunderschön gelb und die Früchte sind essbar. Nach der üppigen Löwenzahnblüte benötigen Bienen besonders in Hausgärten vielfältige Futterquellen.
Diese sind z.B. Lavendel, Thymian, Melisse, Blutweiderich, Sonnenblume, Efeu usw.

In den heimischen Gärtnereien sowie in einigen Tiroler Gemeinden wird viel Gewicht auf bienenfreundliche Pflanzen gelegt.
Vor dem Tourismusbüro in Hall in Tirol gibt es eine Wildblumenwiese und einen besonderen Platz für Wildbienen - ein 4 Sterne-Hotel zu bestaunen.

Bienen, Wildbienen, Hummeln sowie alle Insekten danken uns für jede Futtergabe!

Wusstest du, dass...

  • ... eine Biene bei einem Ausflug 200 Blüten anfliegt?
  • ... für ein halbes Kilo Honig Bienen eine Strecke von 120.000km fliegen, das entspricht drei Erdumrundungen.
  • ... für ein Kilo Honig 150 Millionen Blüten besucht werden.
  • ... Honig- und Wildbienen drei Viertel aller Kulturpflanzen bestäuben.
  • ... es 700 Wildbienenarten in Österreich gibt.

Ein besonderes Anliegen und eine Bitte von mir als Imkerin ist, auf den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln und Gift im Garten zu verzichten. Die Bienen werden orientierungslos und finden nicht mehr in den Stock zurück.
Honigbienen und Wildbienen sterben.

Claudia Pyka

Claudia Pyka

Meine Leidenschaft gehört den Blumen und Kräutern, ich bin Kräuterpädagogin und freue mich sehr, dass ich bei unseren Kräuterwanderungen vieles für „Kopf, Topf und Gesundheit“ über die Kräutln erzählen darf. Als Waldbaden-Coach genieße ich gerne die wohltuende Atmosphäre im Wald. Außerdem bin ich stolze Besitzerin von sechs Bienenstöcken und liebe das Summen in meinem Garten.