Zirbelzapfenzwergs Reise durch Hall – ein literarischer Rundgang

Musik kann das, was Worte so niemals können werden, sie berührt dich im Herzen. Und dennoch setzt der Schreiber seine Seele ins Tintenfass.“

Die Geschichte des Schreibens ist eng mit der Entstehungsgeschichte des Papiers, des Buchdrucks und schlussendlich mit jener des Buches selbst verwoben.Zirbelzapfenzwerg (c)

Auf diesem historischen Pfad wollen wir, verbunden mit musikalischer Begleitung durch die malerische Stadt Hall wandern und dem Buch „Zirbelzapfenzwergs wundersame Reise“ der Tiroler Autorin Christina Anna Kasseroler auf die Spur kommen.

Lasst uns 7 besondere Orte in Hall gemeinsam neu entdecken. Den Abschluss bildet ein fröhliches Beisammensein mit Musik in gemütlicher Runde, bei Lust und Laune.

Christina Kasseroler, die Autorin,
Martin Mimm, der Gitarrist und
Andrea Weber, Stadtführerin
freuen sich auf euch.

Treffpunkt: Beim Brunnen am Oberen Stadtplatz;

Sonntag, 16. August 2015, 18:00 Uhr und
Sonntag, 27. September 2015, 17:00 Uhr

Preis pro Person: € 5,-
Kinder frei

Bild: Christian Opperer

Neue Attraktionen und großes Sommerfest im Kugelwald am Glungezer in Tirol / Österreich

Bergerlebniswelt Kugelwald

Die Bergerlebniswelt Kugelwald am Glungezer auf 1.560 Meter Seehöhe hoch über dem Tiroler Inntal

Letztes Jahr feierte einer der innovativsten Attraktionen Tirols auf dem Glungezer in Tulfes Premiere: Der Kugelwald am Glungezer. Inzwischen ist die ökologisch nachhaltige Bergerlebniswelt in der Region Hall-Wattens http://www.hall-wattens ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Im Sommer 2013 warten viele neue Attraktionen und ein Sommerfest für Groß und Klein auf die Besucher.

Spaß für die ganze Familie

Nicht nur die jungen Besucher  sind von Kugelbahnen fasziniert: Bahnen bauen und verändern und beobachten, wie sich die Bewegung der Kugeln ändert, mit Hindernissen die Geschwindigkeit vermindern oder durch „Steilstrecken“ erhöhen – dem Forscherdrang sind keine Grenzen gesetzt.

Neue Attraktionen 2013

Diesen Sommer gibt es viel Neues im Kugelwald: So sind die Holzkugelbahnen auf fast 500 m Gesamtlänge erweitert worden; Klangelemente, neue Spiel- und Sportstationen sowie ein Ruhebereich mit Zirben – Relaxliegen und einem Panoramafernglas  ergänzen das Angebot. Auch der beliebte Selberbaubereich ist vergrößert worden.

Sommerfest im Kugelwald

Maskottchen Zwugl im Kugelwald am Glungezer

Maskottchen Zwugl im Kugelwald am Glungezer

Am Sonntag, den 16. Juni 2013 ist es soweit: Ab 10 Uhr steigt bei das große Sommerfest für Kinder. Neben einem Auftritt der beliebten Band „Ratzfatz“ wird naturverbunden gespielt, herumgetollt und gebastelt; das Maskottchen „Zwugl“ stattet dem Kugelwald ebenfalls einen Besuch ab. Für Speis und Trank sorgt das Panoramagasthaus Halsmarter.

Erlebniswelt „Kugelwald am Glungezer“

In mehr als 600 Stunden ehrenamtlicher Arbeit entstand in einem der ältesten Zirbenwälder Europas eine einzigartige, ökologisch nachhaltige Erlebniswelt. Auf Rinnen aus Zirbenholz laufen große hölzerne Kugeln 350 Meter durch den Hochwald. Wie in der Achterbahn rollen die Kugeln darauf von Baum zu Baum, verschwinden in einem hohlen Stamm, kullern über eine Steilstrecke oder springen knapp über dem Waldboden in die nächste Etappe. Die Bahnen spannen sich in verschiedenen Höhen und Winkeln zwischen den verwitterten Kiefern, Tannen und Fichten am Haller ‚Hausberg‘, dem Glungezer. Zum hohen Start kommt die Kugel im Seillift, im Schrägaufzug oder vom Baumhaus aus, das auf Stelzen im Zentrum des etwa 7000 m2 großen Spielareals steht.

Nachhaltiger Spielspaß

Der „Kugelwald am Glungezer“ (www.kugelwald.at) befindet sich direkt bei der Liftstation und dem Gasthof „Halsmarter“ auf 1560 m Seehöhe. Hier beginnt einer der größten Zirbenbestände Europas. Naheliegend war daher der Entschluss, die einzigartige Zirbe einzusetzen. Mit der Verwendung heimischen Holzes, der zukunftsorientierten Allianz  von Tourismusverband, Agrargemeinschaft, Gemeinde und Bergbahn konnte so eine beispielgebende, nachhaltige Attraktion für die Zukunft geschaffen werden, auf die die ganze Region stolz ist.

Pädagogik & mehr im Hochwald

Kinder im Baumhaus im Kugelwald am Glungezer

Kinder im Baumhaus im Kugelwald am Glungezer

Die Gesetze der Natur und Physik zeigen sich im Kugelwald ohne technische Hilfsmittel. Der Kugelwald bietet sich somit auch als perfektes Ziel für Schulklassen an: Im „Waldklassenzimmer“, einem Teilbereich der Erlebniswelt, besteht die Möglichkeit, Workshops für Gruppen durchzuführen, denn die dicht bewachsenen Hänge am Glungezer bieten hier die ideale Erfahrungswelt für waldpädagogische und gruppendynamische Einheiten. Umfangreiches Lehrmaterial mit zahlreichen Utensilien wird gegen eine kleine Leihgebühr zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Detailinfos:

Öffnungszeiten:  ab 25. Mai 2013 täglicher Betrieb bis 06. Oktober 2013, an den Wochenenden 12. – 13. Oktober, 19. – 20. Oktober und 26. – 27. Oktober 2013 bei gutem Wetter

Täglich von 9:00 bis 12:00 und 12:45 – 16:30
An Sa, So- & Feiertagen letzte Talfahrt um 17:00 Uhr

15:30 Uhr letzte Bergfahrt bis zur Tulfeinalm

16:30 Uhr letzte Bergfahrt bis zur Mittelstation

Eintritt frei, Berg- und Talfahrt Glungezerbahn: Familienkarte Erw. € 9,50.-, Jugend € 8,50.-, Kind € 7,00.-

Kugeln im Verleih beim Parkeingang gegen Kaution & € 2,00.- Leihgebühr; Einkehrmöglichkeit und Kleinkinder-Spielbereich im Gasthof Halsmarter.

 

Regionaler Jungunternehmer landet nachhaltigen Verkaufshit

Der wunderschöne gelegene Zirbenweg vom Glungezer zum Patscherkofel oberhalb des Ortes Tulfes in der Region Hall-Wattens erschließt auf rund 2000 Meter Meereshöhe den größten Zirbenwald der Alpen. Das Jahr 2011 stand im Zeichen des Waldes und als Baum des Jahres war die Zirbe, die auch als Königin der Alpen gilt, in aller Munde.

Durch eine Studie des Joanneum Institutes in der Steiermark, die erstmals die positiven Eigenschaften und den Einfluss dieser Nadelholzart auf den Menschen wissenschaftlich belegte, wurden zahlreiche Ideen rund um dieses Thema geboren. So gelang auch dem Gastronomen Hannes Lafner vom Panoramagasthaus Neue Gufl in Tulfes ein einzigartiges Produkt: Das Original Zirbenkugel Set. Der Jungunternehmer legt dabei eine Kugel des wohlriechenden Holzes auf eine Glaskaraffe. Das Unglaubliche dabei: Lässt man die Zirbenkugel ca. 30 – 45 min. am Wasserkrug liegen, so nimmt das Trinkwasser durch die ätherischen Öle im Holz sowohl Duft als auch Geschmack der Zirbe an. Nachdem das Original Zirbenkugel Set anfangs nur im Panoramagasthaus verkauft wurde, zog es schnell die Aufmerksamkeit vieler Interessenten auf sich. Hannes Lafner meldete den Designschutz beim HABM (Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt) an und begann damit, einen Vertrieb für das bahnbrechende Produkt aufzubauen.

Schnell konnten einige namhafte Hotels, Restaurant und Firmen als Kunden gewonnen werden – das „Original Zirbenkugel Set“ erfreute sich besonders als Innovation in der Hotellerie und Gastronomie großer Beliebtheit. Da die Nachfrage auch bei vielen privaten Interessenten immer mehr anstieg, lag es nahe, auch ein Händlernetz aufzubauen. In Tirol konnten alsbald tolle Partner gewonnen werden, die die Zirbenkugel in ihr Sortiment aufnahmen – der Grundstein für den Erfolg war gelegt. Gemeinsam mit einem Partner wurde die Zirbenkugel OG gegründet, welche die Produktion und den Vertrieb organisiert und optimiert – so kann das „Original Zirbenkugel Set“ auch mit personalisierter Logogravur auf der Kugel angeboten werden, was sich als ideales Kundenbindungsgeschenk erwiesen hat. Mittlerweile blickt das junge Unternehmen auf eine solide Basis von mehr als 15 Händlern und zahlreiche Referenzadressen.

http://www.hall-wattens.at/de/zirbenweg.html

www.zirbenkugel.com

 

Die charaktervollsten Masken werden aus Zirbenholz geschnitzt

Maskenschnitzer bei der Arbeit

Traditionelle Fasnachtsmasken für den Umzug

Wie in kaum einer anderen Tiroler Region steht die Fasnacht in Hall-Wattens im Mittelpunkt des Dorflebens. Im Gegensatz zu anderen Tiroler Fasnachten, die nur alle vier oder fünf Jahre stattfinden, gibt es in der Region Hall-Wattens in jedem Jahr einen großen Umzug – abwechselnd in verschiedenen Dörfern. So versteht es sich fast von selbst, dass auch das Schnitzen der kunstvollen Masken in der Region eine große Tradition hat. Das beliebteste Holz vieler Schnitzer ist die Zirbe. Warum der „Baum des Jahres 2011“ dafür so geeignet ist, erzählt ein Fachmann…

Ein besonderes Holz für eine besondere Kunst
Schon längst weiß man, dass Zirbenholz über ganz besondere Eigenschaften verfügt: Vielleicht sind es die im Holz gespeicherten aromatischen Öle und Balsame, die in Zirbenholzbetten zu deutlich besserem Schlaf verhelfen und dem Herz so 3.500 Schläge pro Tag ersparen. Gegen Bakterien und Pilze ist es resistent wie kaum ein zweites Holz, und auch der gefürchtete Holzwurm macht um das besonders in alpinen Lagen gedeihende Gewächs einen weiten Bogen.

Für diese Eigenschaften schätzen aber nicht nur Tischler und Schindelmacher den „Baum des Jahres“ 2011: Ausgesuchte Zirbenhölzer, die zum Beispiel in den Tuxer Alpen gewachsen sind, werden in der Region Hall-Wattens zum Ausgangsmaterial für eines der wichtigsten Kostümteile der „Fasnachtler“: Echte, handgeschnitzte Zirbenholzmasken sind eines der Markenzeichen der Umzüge in den Dörfern rund um Hall in Tirol.

Wie die Masken entstehen und warum sich gerade das Holz der Zirbe, der „Königin der Alpen“, für das Maskenschnitzen so gut eignet, erzählt Christian Pittl. Der Milser schnitzt seit fast 40 Jahren Fasnachtsmasken. Begonnen hat er schon mit knapp 15 Jahren daheim am Küchentisch und die Technik hat er sich, inspiriert von seinem Vater, nach und nach selbst angeeignet. Damals ging das Wissen fast verloren, bevor die Fasnacht in der jüngeren Vergangenheit wieder an Bedeutung gewann: „Das weiche Zirbenholz splittert nicht und ist somit ideal zum Schnitzen. Außerdem duftet die Maske auch noch nach Jahren nach Zirbe – und das schlägt auch Holzwürmer in die Flucht und trägt so zur „Haltbarkeit“ bei.“ Aber nicht nur die Materialbeschaffenheit zeichnet das Holz aus: „Das Zirbenholz macht die Maske zum Charakter. Jede Maske repräsentiert einerseits die Figurengattung – Zottler, Klötzler, Kranewitter usw., andererseits aber auch den individuellen Träger.“ Jeder „Maschgerer“ oder „Muller“ erkennt seine Larve sofort – egal ob 5 oder 10 der gleichen Figurengruppe nebeneinander liegen.

Etwa 10 Masken schnitzt Pittl mit viel Liebe pro Jahr: Nach dem Schnitzen werden die Masken bemalt – oder „gefasst“ wie der Fachmann dazu sagt, und auch dafür nimmt er sich ausreichend Zeit. Kein Wunder, dass eine Maske rund 300 Euro kostet. Wie der Ranzen der Fasnachtler wird sie zum echten Familienerbstück: „Die Masken werden von Generation zu Generation weitergegeben. Sie sind ein Gebrauchsgegenstand. Nach rund 10, 15 Jahren nutzt sich die Farbe langsam ab. Dann kommen die positiven Eigenschaften des Zirbenholzes nochmals zum Tragen: Unter der Farbe kommt nämlich das glatte, speckige Holz zum Vorschein, das der Larve dann für die weiteren Jahre einen besonderen Schmuck verleiht.“

 Mehr zur Fasnacht in der Region Hall-Wattens: http://www.hall-wattens.at/de/fasnachtsbraeuche.html

Zum großen Matschgererumzug (Veranstaltungstipp Tourismus) am 5. Februar in Absam: http://www.hall-wattens.at/de/events/matschgererumzug.html