Abwechslungreicher Nostalgieskitag am Glungezer

Am Sonntag, den 22. Februar 2015 findet der zweite Nostalgieskitag am Glungezer statt.

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Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an Talstation der Glungezerbahn in Tulfes. Alle Teilnehmer mit Schikleidung und Ausrüstung anno 1900 bis 1970 erhalten das Liftticket für das Naturschnee-Schigebiet Glungezerbahn an diesem Tag gratis.

Zu den Programmpunkten zählen Skischulspaß anno dazumal am Übungshang Halsmarter und bekannte Hits und „Oldies“ von damals, von Twist, Polka, Walzer, Schlager bis hin zu Stubenmusi im Gasthaus Halsmarter.

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Ein Höhepunkt des Nostalgieskitags ist die Ski-Demo der Nostalgie-Skigruppe Traisen.

Den Abschluss des Nostalgieskitags bildet eine Après-Skiparty anlässlich des 25-Jahrjubiläums der Skischule Total an der Talstation Glungezerbahn.

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Alle Infos zum Nostalgieskitag findet ihr auch hier

Das war die Klumper WM 2015 – der Nachbericht

Am Wochenende hat die 3. Internationale Klumper WM am Glungezer in Tulfes stattgefunden und zwei neue Weltmeister gekürt – aber alles der Reihe nach.

Am Freitag, den 06. Februar wurde vom engagierten Freiwilligenteam des Klumpervereins Tulfes schon alles vorbereitet:

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Das Wetter war noch nicht ideal, aber für den Renntag besser gemeldet.

Auch zwei Fernsehteam (SAT1 und SWR/ARD) begleiteten die Klumper WM und besuchten Klumperbauer Fritz in seiner Werkstatt:

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Am nächsten Morgen war es soweit: Pünktlich zur Streckenbesichtigung präsentierte sich das Wetter von seiner besten Seite:

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Pünktlich um 09:45 Uhr ging es dann los mit der Klumper WM – rasante Duelle inklusive! Insgesamt 75 Teilnehmer aus vier Nationen waren am Start.

Nach packenden Parallelslalom – Rennen wurden dann ab 13 Uhr die Sieger gekürt; es blieb spannend bis zuletzt! Gegen 13:30 Uhr stand dann fest: Die neuen Weltmeister heißen Desirée Egle aus Rinn und Patrick Felder aus Olang/Südtirol. Lokalmatadorin und Weltmeisterin 2010 Biana Schweitzer wurde Zweite.

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Alle Resultate, Ergebnislisten und vieles mehr findet ihr hier

 

Skitouren am Glungezer

_OMI0251Heute präsentiert euch Susi, unsere Wanderführerin, einen ihrer liebsten Skitourenberge: Den Glungezer.

Der Glungezer gehört mit Sicherheit zu einem der meistbesuchten Skitourenberge in der Region Hall-Wattens. Durch die verschiedenen Ausgangspunkte der Tour ist der Berg für Konditionsstarke genauso interessant wie für etwas Schwächere.

Die verschiedenen Touren sind durchwegs lang, können aber je nach Schneelage oder eben Kondition mit einer Liftunterstützung verkürzt werden. Die Hänge sind überwiegend lawinensicher und führen dennoch ins hochalpine Gelände mit herrlichem Ausblick auf das Gipfelmeer der Tuxer Alpen, des Karwendels, der Zillertaler Alpen und der Hohen Tauern.

Einmalig ist am Ende des Aufstiegs, wenige Meter unter dem Gipfelkreuz, die Glungezerhütte, eine alpine Schutzhütte die zur Rast, Stärkung (traumhafte Küche!) und Übernachtung einlädt.

Skitour am Glungezer (c)hall-wattens.at

Skitour am Glungezer (c)hall-wattens.at

Startet man die Tour in Volders bei der Karlskirche, gehört sie mit 2120 HM zu einer der längsten Aufstiege und Abfahrten in Tirol! Also nichts für Konditionsschwache 😉 Voraussetzung dafür ist aber eine geschlossene Schneedecke bis ins Inntal.

Ich will euch heute aber die verschiedenen Varianten zum Glungezer von Tulfes aus beschreiben.

Kurze Rast bei der Schaferhütte (c)hall-wattens.at

Kurze Rast bei der Schaferhütte (c)hall-wattens.at

Lässt die Schneelage es zu, kann man von der Talstation Glungezerbahn starten. Hier kann man auch kostenlos parken. Man geht entlang der Talabfahrt bis zur Tulferhütte und von dort weiter über die Piste.

Lässt die Schneelage einen Anstieg von Tulfes aus nicht zu oder hat man auf weniger Höhenmeter Lust, fährt man mit dem Sessellift bis zur Mittelstation Halsmarter (Anstieg verkürzt sich um 650 HM). Wer noch weiter rauf möchte, ohne in die Ski zu steigen, kann noch den Schlepplift benützen (Anstieg verkürzt sich um weitere 500 HM), der Schleppliftausstieg befindet sich oberhalb der Tulferhütte. Von dort geht man der Piste entlang in Richtung Schartenkogel. Nach ca. 40 Minuten Aufstieg sieht man auf der rechten Seite die kleine Schaferhütte, welche vor dem Aufstieg zur Hütte und Gipfel noch zu einer kleinen Rast einlädt (nicht bewirtschaftet!).IMG_0072

Von dort geht es ins freie aber viel begangene und befahrene Gelände. Man folgt den Spuren und erreicht nach ca. einer Stunde die Glungezerhütte (2610 m) und knapp oberhalb den Gipfel (2678 m). Den Gipfel mit Gipfelkreuz kann man während des Aufstieges immer wieder sehen.

Zum Abfahren geht man von der Hütte fünf Minuten Richtu482527_10152289734428306_1035828691_nng Sonnenspitz (Norden), ein netter Gipfel mit traumhaftem Ausblick, den man auch noch gleich „mitnehmen“ kann und fährt links unterhalb den vielverspurten Hang ab. Nach diesem Hang befindet man sich wieder bei den Aufstiegsspuren und fährt direkt daneben bis zur Schaferhütte und von dort über die Schipiste ab ins Tal.

Eine schöne Skitour mit vielen verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten!

http://www.hall-wattens.at/de/skitouren.html

Wichtige Hinweise
Der Tourismusverband der Region Hall-Wattens übernimmt keinerlei Haftung oder Verantwortung für Schäden oder Unfälle. Die Tourenbeschreibungen sind ein subjektiver Eindruck der möglichen Routen und ersetzen nicht ein gründliches Studium der Karten oder Führerliteratur. Der Tourismusverband erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Informiert euch vor jeder Tour genau über den aktuellen Lawinenlagebericht – sowie über den aktuellen Wetterbericht. Eine entsprechende Ausrüstung sowie VS-Gerät, Lawinensonde und Lawinenschaufel sind für jede Skitour Grundvoraussetzung.

 

3. Internationale Klumper WM in Tulfes

Nächstes Wochenende ist es endlich soweit: Die 3. Internationale Klumper – Weltmeisterschaft geht in Tulfes in Tirol über die Bühne.

Das „Klumpern“ ist eine der originellsten Wintersportarten überhaupt. Für all jene unter euch, denen dieser Sport nichts sagt, hier die Erklärung:

Nach einem Besuch bei der Rodel-WM 1972 in Südtirol fiel den Tulfer Besuchern ein besonderes Gefährt auf, das die Einheimischen „Rennböckele“ nannten. Hierbei handelte es sich um eine Art einkufige Rodel. Unter dem Träger-Brett war eine Eisenschiene angebracht und quer darüber eine Sitzfläche aus Holz montiert. Die Tulfer waren derart begeistert, dass das Gerät zu Hause nachgebaut wurde.

Da sich keiner mehr an den eigentlichen Namen dieses Wintersport-Gefährtes erinnerte, erfand man in Tulfes kurzerhand den Begriff „Klumper“ dafür. Noch im selben Jahr wurde der „Klumperverein Tulfes“ gegründet. Kurze Zeit später ersetzten die Tulfer die ursprüngliche Eisenschiene durch einen Ski – diese Form der Klumper wird bis heute beibehalten.

Die meisten Modelle sind in Handarbeit gefertigt und individuell verziert. Wer sich selbst eines dieser besonderen Sportgeräte bauen will, für den gibt es eine ausführliche Bauanleitung für eine WM-taOLYMPUS DIGITAL CAMERAugliche Klumper.

Heute hat der Klumperverein Tulfes über hundert Mitglieder, bei den jährlichen Klumperrennen gehen im Durchschnitt siebzig Teilnehmer an den Start. Ein besonderer Höhepunkt ist die Weltmeisterschaft im Klumpern.

WM 2015: Das originellste Wintersportevent des Jahres!

Zur letzten WM im Jahr 2010 pilgerten über 100 Klumper-Enthusiasten aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, der Niederlande, Belgien, Tschechien, Kroatien und sogar Neuseeland nach Tulfes. Und lieferten sich dort packende Parallelslalom – Duelle in einem atemberaubenden Tempo von bis zu 100 km/h.

Am Samstag, den 07. Februar 2015 findet die nun die 3. Klumper – WM in Tulfes in Tirol statt.

Kinder- und Jugendrennen am 06. Februar 2015

Das Kinder- und Jugendrennen findet auf der Klumperwiese in Tulfes statt. Es wird ein einfacher Slalom in zwei Durchgängen gefahren.

15:30 Uhr Startnummernausgabe in der Klumperhütte

17:00 Uhr Rennstart

Nach dem Rennen gibt es ein großes Feuerwerk.

Das schnellste Mädchen und der schnellste Bub sind automatisch für die 3. Klumper-WM am 7. Februar startberechtigt. Sie starten jeweils in der ersten Paarung bei den Damen und Herren.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

WM-Tag am 07. Februar 2015

8:30 Uhr Startnummernausgabe bei der Talstation Glungezerbahn Tulfes
8:30 – 9:30 Uhr Streckenbesichtigung
9:45 Uhr Rennstart Halsmarter-Schusshang
ca. 11:00 Uhr bzw. nach dem ersten Qualifikationslauf evtl. ein Promi-Rennen
ca. ab 12:00 Uhr Finalläufe
ab 17:00 Uhr Einlass zur WM-Party im VZ Tulfes
20:00 Uhr Preisverteilung Kinder-Rennen
20:30 Uhr Siegerehrung der WM-Teilnehmer

anschließend WM-Party mit „Tirol Sound“, Disco mit TomZon und den Volderer Mullern. Bei der WM-Party gibt es auch eine große Tombola.

Alle weiteren Infos hier oder hier auf der Vereinsseite des Klumpervereins

 

Freeride Photo Camp 2015: Setz deine Rides in Szene

Freeride Photo Camp 2015: Setz deine Rides in Szene!

Du bist leidenschaftlicher Freerider oder auf dem besten Weg dazu, weißt aber nicht, wieso deine Fotos nur halb so cool wie die Wirklichkeit aussehen? Beim dreitägigen Fotografieworkshop für Freerider und Snowboarder lernst du individuell vom Profi, wie du deine Freestylefahrten professionell in Szene setzt. Ein Theorie- und ein ausgiebiger Praxisteil garantieren fundiertes Basiswissen und ausreichend Zeit zum Üben im Gelände.  Nur keine Scheu: das Freeride Photo Camp ist auch für Anfänger geeignet!

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Workshop – Inhalte

Bildgestaltung: Beleuchtung, Umgang mit Licht, Schatten und Reflexionen, Bildwinkel, Bildkomposition, Umgang mit Farben, fotografisches Sehen, Freistellen, Schärfentiefe, Umfeldgestaltung
Outdoor Fotografieren: richtige Bekleidung – Schnee – Kälte – Wind
Richtig ausgerüstet: Stative & deren Verwendung – Zubehör – Hilfsmittel

Wer kann am Workshop teilnehmen?
Der Workshop ist sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Hobbyfotografen und Freerider/ Snowboarder geeignet. Auf unterschiedliche Wissensstufen wird individuell eingegangen.

Der Fotograf

01767a_efb0923c6cd5478c98c7918ed498e4eb.jpg_srz_p_350_414_75_22_0.50_1.20_0.00_jpg_srzDominic Ebenbichler (Jahrgang 1979) gehört zu den renommiertesten Sportfotografen Österreichs. Er fotografiert seit über zehn Jahren hauptberuflich, ist Mitarbeiter bei REUTERS und war bei etlichen Sportgroßveranstaltungen (Olympia, Fußball – WM und EMS uvm.) als Fotograf vor Ort.Außerdem arbeitet er für die Firmen POC, Nordica, Ortovox uvm. mit den besten Freeridern Österreichs zusammen und ist ausgebildeter Schneesportlehrer. Zur Homepage von Dominic Ebenbichler: EVEN Productions

Termin

20. – 22. Februar 2015
13. – 15. März 2015

Leistungen und Preis

  • 2 Übernachtungen im DZ im 4* – Hotel mit Frühstück
  • 2 – tägiger Fotografie -Workshop mit Dominic Ebenbichler
  • 2 – Tagesskipass für das Skigebiet Glungezer
  • Kaffee & Gebäck beim Theorieteil
  • Transfer zu den verschiedenen Locations
  • H.A.D. Multifunktionstuch im Wert von € 21,95.-
  • Preis pro Person: € 398.-
  • Max. Teilnehmerzahl: 12 Personen

Alle Informationen zum Freeride Photo Camp findet ihr hier

 

 

Sie sind wieder da: Genusstage am Glungezer

Erst einmal euch allen ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2015! Das neue Jahr startet am Glungezer auch gleich wieder mit einer tollen Aktion, die einige von euch noch aus dem Vorjahr kennen werden: Jeden Donnerstag ist ab 08. Jänner 2015 wieder Genusstag am Glungezer.

Wöchentlich stellen die teilnehmenden Gastronomiebetriebe des Skigebiets in Kooperation mit der Glungezerbahn jeweils einen Restaurantgutschein für zwei Personen zur Verfügung.Kasspatzln

Das Gewinnspiel funktioniert folgendermaßen: Vor Start des Liftbetriebs wurden für jeden Donnerstag in der Wintersaison 2014/15 fünf Liftsessel – Gewinnnummern ausgelost. Diejenigen, die am jeweiligen Tag als Erster in den Gewinnersesseln Platz nehmen, werden dann beim Einstieg mit einem der fünf Gutscheine für je zwei Hauptgerichte überrascht.

Egal ob Wiener Schnitzel, Kaspressknödel mit Kraut, oder sogar das Lieblingsgericht zur freien Auswahl – bei diesem Gewinnspiel ist der Preis wie das Skifahren am Glungezer ein Genuss.

Die teilnehmenden Betriebe:

Alpengasthof Halsmarter
http://www.halsmarter.at/
Gluckserhütte
http://www.gluckserhuette.at/
Glungezerhütte
http://www.glungezer.at
Tulfeinalm
http://www.hall-wattens.at/de/tulfes/unterkuenfte/details/huette-schutzhuette/tulfein-alm.html
Tulferhütte
http://www.tulferhuette.at/

 

Die Glungezerbahn ist bis 05. April 2015 geöffnet (je nach Wetterlage).

Weitere Informationen unter

www.glungezerbahn.at und www.hall-wattens.at

Was ist Schnee und wo kommt er her?

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür, aber eins fehlt uns noch zum Winterglück: Schnee. Wenn er schon nicht vom Himmel fällt, so können wir uns zumindest auf Spurensuche in Sachen „Weiße Pracht“ machen und erkunden, welche interessanten Fakten es zum Thema Schnee gibt:

Entstehung von Schneekristallen

Bei Temperaturen zwischen 0 und minus 40 Grad gruppieren sich immer mehr sechseckige Schneekristalle an einen Kern (zB. Staubkernchen) an und bilden die Sterne, die unter dem Mikroskop an feinste Spitzenklöpplerarbeiten erinnern. Je nach Umweltbedingungen nehmen die Schneekristalle verschiedene Formen an. Sie sind jedoch IMMER sechseckig, weil sich die Wassermoleküle im Winkel von 60 bzw. 120 Grad anordnen. Die unterschiedlichen Stammformen der Schneekristalle sind temperaturabhängig – bei tieferen Temperaturen bilden sich Plättchen oder Prismen aus, bei höheren Temperaturen sechsarmige Dendriten (Sterne) oder Mischformen. Die Luftfeuchtigkeit beeinflusst das Kristallwachstum.SAMSUNG CSC

Die Formenvielfalt des Schnees

Herrscht eine hohe Thermik, so bewegen sich die Kristalle mehrfach vertikal durch die Atmosphäre, wobei sie teilweise aufgeschmolzen werden und wieder neu kristallisieren können. Dadurch wird die Regelmäßigkeit der Kristalle durchbrochen und es bilden sich komplexe Mischformen der Grundformen aus. Über 6000 verschiedene Kristallformen wurden 1962 von Bentley und Humphreys gezählt.

Jede Schneeflocke ist ein Unikat, keines der sechsstrahligen Gebilde gleicht dem anderen. Grund für die unendlichen Variationen sind atmosphärische Einflüsse. Ein Meteorologe bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Flocken genau gleich sind, als ebenso klein wie die Chance, dass im Herbst zwei absolut gleiche Blätter zu Boden fallen. Was als filigranes Kunstwerk zur Erde niederschwebt, ist ein Eisgebilde, das sich um ein Staubkorn in der Wolke gebildet hat.

Ebenso verblüffend wie die Formenvielfalt ist ihre ausgeprägte Symmetrie. Die verschiedenen Verästelungen wachsen in einem Exemplar stets in derselben Weise und offenbar mit ähnlicher Geschwindigkeit, auch wenn ihre Spitzen, an denen sie weiter wachsen, oft mehrere Millimeter auseinander liegen. Eine Erklärung ist, dass die Wachstumsbedingungen an verschiedenen vergleichbaren Keimstellen an den Spitzen zu gleichen Zeitpunkten immer recht ähnlich sind.

Warum ist der Schnee weiß?

Die weiße Farbe des Schnees liegt darin begründet, dass der Schnee aus Eiskristallen besteht. Jeder einzelne Kristall ist, wie Eis als solches, transparent; das Licht aller sichtbaren Wellenlängen wird an den Grenzflächen zwischen den Eiskristallen und der umgebenden Luft reflektiert und gestreut. Eine ausreichend große Ansammlung von Eiskristallen mit zufälliger Lagebeziehung zueinander führt damit insgesamt zu diffuser Reflexion; Schnee erscheint daher weiß! Ein ähnlicher Effekt ist beispielsweise auch bei Salz beim Vergleich von Pulver und größeren Kristallen zu beobachten.

Warum knirscht der Schnee?

Schneeflocken bestehen aus vielen mikroskopisch kleinen Eiskristallen, die lose zusammenhängen. Jeder dieser Eiskristalle verfügt über sechs Strahlen oder Äste, und davon ausgehend über weitere kleine Äste und Verzweigungen. Tritt man nun darauf, brechen diese Äste und geben ein leises Geräusch von sich, das allerdings für unser menschliches Ohr nicht hörbar ist. Da Schnee aber aus tausenden Flocken und damit Millionen von Eiskristallen besteht, wird das Geräusch millionenfach verstärkt – und der Schnee knirscht. Übrigens umso lauter, je kälter es ist. Dann sind die Eisästchen besonders fest und brechen deshalb lauter._OMI0337

Wenn der Schnee dann wirklich kommt, ist eine geführte Schneeschuhwanderung die perfekte Möglichkeit, den weißen Zauber zu erkunden!

Ein kleines Märchenbuch übers Skifahren

Skischule Total, Tulfes – Rinn feiert Jubiläum mit Märchenbuch

Anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Skischule Total, Tulfes-Rinn hat sich Skischulleiter Urs Weber etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Alle Kursteilnehmer in der heurigen Saison erhalten das kleine Märchenbuch „Schifahren ist Super“!Peter 2

Das von der Südtirolerin Erika Mair liebevoll gestaltete und geschriebene Märchenbüchlein in Pixibuchformat dreht sich um den Braunbären Peter, einem Schilehrer aus Tirol, der um die Welt reist und seine Freunde Eggi Schneggi, Funny Bunny, Wanda Panda und Co. kennenlernt. Nach vielen Erlebnissen, beschließen sie gemeinsam nach Tirol  zu kommen und den Wanda Panda Kinderclub der Skischule Total zu gründen.

Mehr Infos hier

Foto Präsentation

Autorin Erika Mair und Skischulleiter Urs Weber präsentieren das Märchenbuch übers Skifahren.

Tiere im Herbst – So machen sie sich winterfit: heimische Vögel

_OMI0251Unsere Nature Watch-Führerin Susi erklärt in einer kleinen Serie, wie das jeweilige Tier mit den feindlichen Lebensbedingungen umgeht.

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Der Schneefink

Der Schneefink oder auch Schneesperling lebt hauptsächlich in hochalpinen, felsigen Gebieten (1900-3100m) und ist ein Standvogel.

Die Flügel sind weiß, nur die Handschwingen und der Daumenfittich sind schwarz. Der weiße Schwanz hat eine dünne schwarze Endbinde, nur die innersten beiden Schwanzfedern sind schwarz. Auch Beine und Iris sind schwarz. Die Oberseite ist matt erdbraun, der Rumpf ist auf der Unterseite durchgehend weiß. Der Kopf ist grau. Im Sommer sind der Schnabel und die Kehle schwarz, im Winter ist der dunkle Kehlfleck von hellen Federn verdeckt. Der Schnabel ist im Winter elfenbeinfarben. Weibchen sind etwas blasser gefärbt als Männchen. Der Schneefink besitzt ein vielfältiges Repertoire an Lautäußerungen.Schneefink (Montifringilla nivalis)

Der Schneefink ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Samen. In Wintersportgebieten ist er sehr zutraulich und kommt gern in die Nähe der Menschen, um Krümel aufzupicken. Das habt ihr vielleicht schon auf der einen oder anderen Skihütte beobachet!

Sein Nest baut er in Felsspalten oder in verlassene Nagetierbauten. Das Gelege besteht aus vier bis fünf Eiern, die Brutzeit beträgt zwei Wochen. Beide Eltern kümmern sich um die Aufzucht der Kleinen; es kann bis zu zwei Bruten pro Jahr geben.

Der Birkenzeisig

Das Gewicht eines Birkenzeisigs beträgt nur 13 bis 16 Gramm – ein echtes Leichtgewicht also! Seine Oberseite ist graubraun gestreift, sein Bauch weiß gefärbt. Der kleine Vogel hat einen karminroten Vorderscheitel und einen undeutlichen weißen Überaugenstreif. Weibchen und Jungvögel haben keine rosarote Brust wie das Männchen. Sein Flugruf klingt wie tschett-tschett-tschett…Birkenzeisig (Carduelis flammea)_20140513_Issanger_FStraubinger (5)_1500

Im Winter kommen zusätzlich Birkenzeisige aus dem Norden zu uns. Sie leben in Birken-, Lärchen-, Erlen-, Nadelwäldern auch in Parkanlagen und Gärten. Sie sind geschickte Kletterer und ernähren sich von kleinen Samen und kleinen Insekten. Sein Nest baut er aus Moos, Zweigen, Halmen und Federn meist auf Astgabeln von Bäumen und Sträuchern. Die Weibchen legen 4-5 Eier, welche 10-12 Tage lang ausgebrütet werden. Während dieser Zeit versorgen die Männchen die Weibchen mit Futter.

Der Erlenzeisig

Auch der Erlenzeisig ist ein kleiner, leichter Vogel (12-15 Gramm). Das Männchen ist kontrastreich schwarz-gelb-grün gefärbt, mit schwarzer Stirn und schwarzem Kinn, mit gelbem Kopf und grünen Wangen. Der Rücken ist graugrün, die Flügel schwarz mit einer gelben Binde. Die Weibchen sind etwas unscheinbarer gefärbt.Erlenzeisig (Carduelis spinus)_20140513_Issanger_FStraubinger_1500

Sie kommen in ganz Europa vor. Erlenzeisige brüten am liebsten hoch oben in Fichten, die Nester werden aus Gräsern und Moosen gebaut. 3-5 Eier werden 13 Tage lang ausgebrütet, die Jungen werden mit Blattläusen und Raupen gefüttert.

Heimische Vögel im Winter

Vögel sind im Winter kleine Kuschler: sie rücken näher zusammen und nützen die daei entstehende Kontaktwärme. Durch das dichtere Federkleid, das sie sich zulegen, entsteht außerdem eine richtige Isolierschicht.

In der kalten Jahreszeit, besonders bei Schneefall und Frost, sichert auch das Füttern das Überleben unserer daheim gebliebenen Vögel, sowie der Wintergäste aus dem Norden. Mit kontinuierlicher Nahrungsversorgung vom ersten Frost bis zum Frühlingsbeginn können wir dafür sorgen, dass die gefiederten Gefährten keinen Hunger leiden müssen!

Ihr wollt selbst einmal diese Tiere in freier Wildbahn erleben? Geführte Nature Watch – Wanderungen mit Schneeschuhen oder zu Fuß bieten euch zahlreiche Gelegenheiten dazu, und zwar jeden Freitag von 01. Dezember 2014 bis 31. April 2015! Mehr Infos und Anmeldung hier

Fotonachweise: (c)Alpenpark Karwendel

Tiere im Herbst – So machen sie sich winterfit: Das Reh

_OMI0251Unsere Nature Watch-Führerin Susi erklärt in einer kleinen Serie, wie das jeweilige Tier mit den feindlichen Lebensbedingungen umgeht.

 

 

 

 

 

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Aussehen

Das Reh ist das häufigste und kleinstes geweihtragendes Schalenwild – aber nur der Bock trägt ein Geweih. Zweimal im Jahr wechselt es sein Haarkleid: im Sommer rötlich, im Winter graubraun. Der weiße Fleck am Hinterteil wird Spiegel genannt.Reh (Capreolus capreolus)_FStraubinger

Fortpflanzung

Im Juli und August ist die Blattzeit (Paarungszeit). Oft sieht man aufgescharrte Stellen am Waldboden, das sind sogenannte Plätzstellen, mit denen der Böck den Boden zur Reviermarkierung aufscharrt. Im Mai/Juni werden meist zwei Kitze gesetzt (geboren). Die weißen Tupfen bei den jungen Tieren verschwinden ab August wieder.

Nahrung

Rehe sind sehr naschhaft und wählerisch. Sie äsen (fressen) vor allem in den Morgen- und Abendstunden.

Feinde

Zu den Feinden zählen der Fuchs, der Marder, der Uhu, wildernde Hunde, befahrene Straßen und leider auch der Mensch und seine Mähmaschinen, weil in den Feldern oft die Kitze von der Geiß abgelegt (in Sicherheit gebracht) werden.

Besonderheiten

Rehe haben ein besonders breites Klangrepetoir, um sich untereinander zu verständigen. Als Lautäußerungen kennen wir beim Rehkitz das Fiepen zwischen Geiß und Kitz, das bellende Schrecken der Geiß und des Bockes sowie das Fiepen der Geiß in der Brunft. Als Schmerzlaut kennen wir das Klagen, welches in Todesangst ausgestoßen wird. Der Abwurf des Geweihs erfolgt von Ende Oktober bis Jänner. Das junge Geweih, das Bastgeweih, wird jedes Jahr sofort neu geschoben (gebildet). Von diesem muss der Rehbock erst die Basthaut abfegen.Reh Trittsiegel (Capreolus capreolus)_Hinterautal_A.Heufelder_1_1500

Das Reh im Winter

Das Reh ist leider für kalte Temperaturen nicht sehr gut „ausgerüstet“ – Milde Temperaturen, so wie sie zur Zeit herrschen, sind für Rehe kein Problem. Was ihnen aber sehr zu schaffen macht, ist ein besonders früher Wintereinbruch und ein harter Winter. Diese führen in allen Altersklassen zu Verlusten, sie führen sogar zum Absterben von Embryonen. Hungernde Rehe sind anfälliger für Parasitenbefall!  In diesen Notzeiten muss das Rehwild gefüttert werden, weil sein natürlicher Lebensraum vom Menschen stark eingeengt wird.

Zum Schutz der Rehe sollten wir Menschen im Winter Abstand von Futterkrippen halten!

Ihr wollt selbst einmal diese Tiere in freier Wildbahn erleben? Geführte Nature Watch – Wanderungen mit Schneeschuhen oder zu Fuß bieten euch zahlreiche Gelegenheiten dazu, und zwar jeden Freitag von 01. Dezember 2014 bis 31. April 2015! Mehr Infos und Anmeldung hier

Fotonachweise: (c)Alpenpark Karwendel