0,0346 km² blaues, frisches Bergglück!

Möls See

Endlich ein warmer Sommertag am Wochenende. Nach kurzem Blick auf die Karte war klar, dass es heute kein Gipfel werden würde, sondern ein 16°C frischer Bergsee im hinteren Wattental – meine tierische Begleitung eingepackt und schon ging´s los!

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Meine Leckerlies dabei, dann bin ich startklar!

Mit Hundeleckerlies und Jause ausgerüstet, starteten wir vom Parkplatz Lager Walchen. Da es auf diesem Weg von Gebirgsbächen nur so wimmelt, ist die Runde Möls See eine perfekte Runde mit einem wanderfreudigen Hund im Sommer!

Kurz nach dem Kasernengebäude des Bundesheeres teilt sich der asphaltierte Weg. Hier weist uns ein Schild (eines der wenigen Schilder auf dieser Runde) den Weg nach rechts Richtung Mölser Niederleger und Mölser Hochleger. Flott geht es hinauf entlang des Forstweges. Schon bald säumen Zirben den Wegrand und kurz nach dem Mölser Niederleger wird der Blick zum Talschluss des Mölstals immer beeindruckender und malerischer.

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Talschluss mit Blick auf das Mölsjoch und hinten rechts die Naviser Sonnenspitze

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Blick hinaus auf das Karwendel

Nach gut 1 ¼ h erreichten wir den Mölser Hochleger. Hier den Abzweig zwischen den Almhütten hindurch nicht verpassen! Linker Hand führt der Weg nun an einem Bachlauf entlang steil hinauf zum Möls See.

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Die letzte Steilstufe hinauf zum Möls See

…in gut 20min brachten wir dieses etwas steilere Stück hinter uns…und schon war der Hund im See! 🙂

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Möls See – Zeit zum Rasten und Füße/Pfoten kühlen

Der Möls See liegt idyllisch eingebettet auf 2240m vor uns. Schnell waren die Schuhe ausgezogen und die Füße hineingestreckt. Brrrrrr herrrrrrrlich!!!

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Am östlichen Ende des Möls Sees folgte noch ein Anstieg von 100hm hinauf auf die Mölser Scharte 2379m. Der 360° Ausblick von hier oben…unbezahlbar!

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Blick auf den Möls See und die Kette der Seekarspitze – Sunntiger – Malgrübler – Haneburger

Wer hier noch nicht genug hat, kann noch den Mölser Berg 2479m in Angriff nehmen. Im stetigen auf und ab leicht zu erreichen –  leider muss man einen Großteil des Weges wieder retour gehen.

Wir genossen an diesem Tag lieber noch einmal die Aussicht von hier oben. Jausnen und schauen kann man ja nie genug!

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Blick in die Stubaier Alpen mit ihren vielen Gletschern

Irgendwann mussten wir uns von der grandiosen Aussicht trennen und zur Lizumer Hütte absteigen. Entlang von Übungs-Schützengräben und Murmeltierbauten muss man den Weg teilweise suchen, aber auch das ein oder andere Murmeltier zeigt dem Wanderer manchmal wo es lang geht – oder eben nicht. 🙂

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Die imposanten Tarntaler Köpfe und der Lizumer Reckner

Ab der Lizumer Hütte führt der Zirmweg in einer knappen ¾ h zurück zum Parkplatz Lager Walchen. Die schattenspendenden Zirben taten nun wirklich gut. Und auch das ein oder andere Bächlein wurde noch einmal genutzt.

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Der Zirmweg hinaus zum Lager Walchen

 Falls ihr mal wieder in unserer Region unterwegs seid – mit oder ohne Hund – ist diese Runde wirklich empfehlenswert! Die reine Gehzeit beträgt ca 5h, je nach Verweildauer am See kann diese natürlich schnell überschritten werden! 😀

Hinweis: Man befindet sich in militärischem Sperrgebiet – bittet achtet auf Hinweistafeln und checkt vorab die Schießzeiten!

Bergkäse & Almrosen: Auf Entdeckungstour in der Wattener Lizum

Neulich habe ich eine wunderschöne Wanderung in ein sehr ursprüngliches Gebiet unserer Region gemacht, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.

Die Wanderung startet beim Parkplatz Lager Walchen. Entlang des Lizumer Zirbenwegs(auch Zirmweg genannt; nicht zu verwechseln mit dem Zirbenweg am Glungezer)geht es taleinwärts über Forstwege und Steige, bis man die Lizumer Hütte erreicht. Entlang des Lizumbachs führt die nicht zu anspruchsvolle Bergtour über wunderschöne Almwiesen und durch einen eindrucksvollen Zirbenwald.

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Beeindruckt von der Natur und einem atemberaubenden Panorama – speziell Zirben und, zur Zeit der Almrosenblüte, auch Almrosen prägen das Landschaftsbild der Wattener Lizum.

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A g’schmackiger Kas von der Alm

Kurz vor der Lizumer Hütte, zwischen Almhütten und Zirben findet man die Almkäserei Lizum, welche in einem Selbstbedienungskühlschrank „Lizumer Almkas“ und „Lizumer Kasermandl“ (Tilsiter) anbietet. Der Käse kann sowohl direkt bei der Käserei als auch im Großhandel erworben werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieser jedoch deutlich besser schmeckt, wenn man den Ursprung des Käses selbst „erwandert“ hat.
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Rund um die Käserei grasen Kühe, welche sichtlich ihre Sommerfrische auf der Alm genießen. Je nach Wetterlage verbringen die Tiere ca. vier Monate im Jahr auf der Alm. Der Gedanke, dass aus der Milch dieser Kühe der gekaufte Käse produziert worden ist, lässt den Käse noch ein Stück besser schmecken als er bereits ist.

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 Von der Almkäserei aus sind es noch wenige Meter bis zum Ziel, der Lizumer Hütte. Nach einer gemütlichen, 2 1/4stündigen Wanderung über den Lizumer Zirbenweg genießt man einen atemberaubenden Ausblick von der Terrasse aus auf die umliegenden Gipfel der Tuxer Alpen.

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Frische Bergluft, saftig grüne Wiesen, rot bis rosa blühende Almrosen und das Geräusch der Kuhglocken lassen die Mühen des Aufstieges schnell vergessen.

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Gestärkt und eholt geht es über den Zirbenweg (gleiche Strecke) wieder zurück zum Parkplatz Lager Walchen. Für Wanderer die nur in eine Richtung wandern möchten, gibt es von Mittwoch bis Sonntag in der Sommersaison einen Hüttenzubringer (Shuttleservice). Ein wunderbares Erlebnis!

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GUT ZU WISSEN:

Bitte beachtet die Schießzeiten am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen

Neu: Seit Sommer 2016 kann man die Kristalle der Region Hall-Wattens erwandern, eine Tour führt in die Wattener Lizum

Kostenlose Wanderkarte der Region Hall-Wattens

Weitere Wanderungen in und durch die Wattener Lizum

 

Tiere im Herbst – so machen sie sich winterfit: Die Gämse

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Ob Kältestarre, Winterschlaf oder Urlaub im sonnigen Süden – jedes Tier, das bei uns heimisch ist, verbringt den Winter auf andere Weise. Im Herbst müssen die letzten Vorbereitungen dafür getroffen werden, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen.

Unsere Nature Watch-Führerin Susi erklärt in einer kleinen Serie, wie das jeweilige Tier mit den feindlichen Lebensbedingungen umgeht.

 

 

 

Teil 1: Die Gämse

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Aussehen

Die Gämsen gehören zum horntragenden Schalenwild und sowohl der Bock als auch die Geiß tragen Hörner, die nicht abgeworfen werden. Gämsen können bis zu 20 Jahre alt werden. Zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – wechselt die Gams ihr Haarkleid. Im Winter ist sie fast schwarz.

Fortpflanzung

Gämsen leben in Rudeln zusammen. Es gibt Bockrudel und Geißrudel, die mit den Kitzen zusammen sind. Ihr Lebensraum ist das Gebirge. Im November findet die Brunft (Paarungszeit) statt, bei der die Böcke ihr Revier und ihre Geißen verteidigen. Im Mai bzw. Juni wird dann meist ein Kitz geboren (gesetzt). Gämse (rupicapra rupicapra) 20131208_Karwendeltal_Franz (5)

Nahrung 

Gämsen fressen vorwiegend Kräuter, Blumen, Flechten und Moose.

Gefahren

Gefahren für die Gämsen sind vor allem schneereiche Winter, Krankheiten, eine feuchtkalte Witterung in der Setzzeit und die natürlichen Feinde wie der Adler, der Uhu, der Fuchs, der Marder und der Kolkrabe.

Besonderheiten

– An den „Krucken“ (Hörnern) kann man das Alter der Gams durch Zählen der Jahresringe bestimmen, die durch das Wachstum zwischen April und November entstehen.

– Das typische Salzlecken ist eine wichtige Hegemaßnahme für den Haarwechsel des Wildes. 

– Wenn Gefahr droht, stößt die Gams einen lauten Warnpfiff aus, in der Brunft kann man das typische „Blädern“ (Ruf nach der Geiß, also der weiblichen Gämse) hören. 

Die Gämse im Winter:

Die Gämse muss im Winter mit ihrer Energie gut haushalten, was für die Tiere eine große Herausforderung darstellt. Sie hat dazu folgende „Strategien“ entwickelt:Gämse (Rupicapra rupicapra)_S.Hoelscher_001

– Gämsen wechseln ihr Fell im Spätsommer zu einem dunklen Winterkleid, welches vor Wärmeverlust schützt.

– Die Tiere verringern die Durchblutung der äußeren Körperteile. Dadurch kühlen diese aus und es wird nur mehr der Kern des Körpers auf hoher Temperatur gehalten. Außerdem lässt sie sich oft einschneien.

– Durch das dadurch entstandene Stoffwechseltief können Beunruhigungen wie Schifahrer, Tourengeher oder Schneeschuhwanderer für das Wild lebensbedrohlich sein.

Achtung: Man sollte generell in der kalten Jahreszeit darauf achten, dass man die Tiere in ihrem Lebensraum nicht stört. Die Energie, die sie für eine Flucht aufwenden müssen, kann für die Tiere unter Umständen tödlich sein!

Ihr wollt selbst einmal diese Tiere in freier Wildbahn erleben? Geführte Nature Watch – Wanderungen mit Schneeschuhen oder zu Fuß bieten euch zahlreiche Gelegenheiten dazu, und zwar jeden Freitag von 01. Dezember 2014 bis 31. April 2015! Mehr Infos und Anmeldung hier

Fotonachweise: (c)Alpenpark Karwendel, Fotografen: Hermann Sonntag, Sina Hölscher

Wunderschöne Wanderung im Herbst: Der Zirbenweg

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Zirbenweg

Vergangenes Wochenende war ich am Zirbenweg – und es war wunderschön! Manchmal ist es wirklich kaum zu glauben, welche tollen Plätze vor der Haustüre liegen.

Der Weg beginnt oberhalb vom Panoramarestaurant am Patscherkofel und führt dann ca. 6 Kilometer lang bis knapp vor die Tulfeinalm. Er ist sehr leicht zu begehen, es sind nur ca. 200 Höhenmeter insgesamt (!) zu „überwinden“.

Wenn man sich Zeit lässt und gemütlich wandert, braucht man ca. zweieinhalb Stunden. Ich würde aber auf jeden Fall mindestens einen halben Tag für die Tour einplanen, weil es einfach schade wäre, würde man an den zahlreichen Rastplätzen (viele davon ganz neu gemacht) und Aussichtspunkten vorbeilaufen.

Viggarspitz

Viggarspitze

Eine Alternative für Sportliche: Ein kleiner Gipfelsieg auf der Viggarspitze (2306 m) – hier zweigt man ab dem Patscherkofel – Einstieg nach ca. 25 min. rechts ab. Hinauf braucht man ca. eine halbe Stunde, dann geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück auf den Zirbenweg.

Ich habe das Zirbenweg – Rundwanderticket benutzt, welches eine Berg- und eine Talfahrt mit der Glungezerbahn bzw. Patscherkofelbahn sowie die Busfahrt Glungezerbahn  – Patscherkofelbahn Talstation oder umgekehrt enthält. So kann man kostenlos an einer der beiden Talstationen parken und dann bequem mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurückfahren. Das Ticket kostet für Erwachsene € 23.-, für Kinder € 13,50 und für Jugendliche bzw. Senioren € 20.-. Man spart sich dadurch z.B. bei einem Erwachsenen fast fünf Euro.

Tipp: Nehmt die Patscherkofelbahn für den Aufstieg, dann könnt ihr am Ende des Wegs in der Tulfeinalm oder im Halsmarter – Restaurant einkehren und die köstlichen Knödel, Süßspeisen und natürlich Klassiker wie Wiener Schnitzel usw. probieren mmmmh 🙂

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Die Öffnungszeiten für die Bergbahnen sowie alle anderen Infos findet ihr hier

Canisiuswanderung von Hall nach Innsbruck

Termin: Samstag, 17. Mai 2014, 09:15 bis ca. 18:00

Petrus CanisiusDie Pfarre Petrus Canisius in Innsbruck lädt anlässlich des 50. Jubiläums der Diözese Innsbruck zu einer Canisiuswanderung ein, die von Hall nach Innsbruck führt. Während der Wanderung sind historische und geistliche Impulse vorgesehen. Die Wanderung, die von Cons. Erich Daxerer begleitet wird, beginnt um 9.30 Uhr bei der Herz-Jesu-Basilika in Hall. Der Weg führt über Absam, Thaur, Rum (Canisiusbrünnl), Arzl und Mühlau zum Jesuitenkolleg in Innsbruck. Dort bildet ein Gottesdienst mit P. Richard Plaickner um 18 Uhr den Abschluss der Wanderung. Anschließend findet eine Agape statt.

Pilgerbeitrag: 15 Euro für Pilgerstartpäckchen, Mahlzeit incl. Getränk, Kuchen, Kaffee und Agape. (Studierende 10 Euro, Jugendliche bis 19 Jahre und Kinder frei)

Anmeldung bis 9. Mai bei Wolfgang Klema, Tel 0676 8730 7198
wolfgang.klema@dibk.at

Mehr Veranstaltungen zum 50 – Jahr – Jubiläum der Diözese Innsbruck hier

Mehr Veranstaltungen in der Region Hall-Wattens hier

Wildkräuter mit allen Sinnen genießen

Am Dienstag, den 09.07.2013 findet wieder der Kräuterspaziergang in Tulfes statt. Zusammen mit unserer ausgebildeten Kräuterpädagogin sammeln unsere Gäste bei einem gemütlichen Spaziergang verschiedene Kräuter, die anschließend zu frischen Aufstrichen verarbeitet werden. Zum Abschluss gibt´s eine leckere Kostprobe auf selbstgebackenem Brot. Einfach köstlich!

Dauer: etwa 2 Stunden
Treffpunkt: TVB Tulfes, Schmalzgasse 27, Tulfes
Preis: EUR 5,00 pro Person
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Anmeldung: bis Montag 18.00 Uhr im TVB Hall

Die angegebenen Preise gelten ausschließlich für Inhaber der Gästekarte!

Weitere Informationen zum umfangreichen Wochenprogramm der Region Hall-Wattens unter http://www.hall-wattens.at/de/sommerprogramm.html

 

Schneeschuhtour mit Susi

Unsere Bergführerin und passionierte Schneeschuhwanderin Susi war bei strahlendem Sonnenschein wieder mit einer Gruppe von Gästen unterwegs – hier ein paar Eindrücke: