Ausblick. Weitblick. Tiefblick am Goethe-Weg

Atemberaubende Tiefblicke und Einblicke am Goethe-Weg in das Karwendel, in die Region Hall- Wattens, zur Stadt Innsbruck, in das Wipptal, Stubaital und das Inntal sollten uns erwarten. Und obwohl wir viel in den Bergen unterwegs sind, war dieses sicherlich eine der Wanderungen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird und von der wir lange zehren…. Wir, das sind an diesem Tag sechs Wanderer und unser Wanderhund Basil.

Gestartet sind wir mit der Nordkettenbahn in Innsbruck. Der Himmel strahlend blau waren wir an diesem Tag nicht die einzigen, aber einige der wenigen mit Bergschuhen und Wanderrucksack. 😉 Bis zum Hafelekar lassen wir uns hochgondeln, danach geht es gleich in östlicher Richtung endlich los… Der Goethe-Weg!

Goetheweg

Am Goethe Weg

Immer wieder lassen uns die fantastischen Tiefblicke eine Pause einlegen. Kaum satt sehen können wir uns an dieser Vogelperspektive.

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Tiefblick in das Inntal

Nach einer guten halben Stunde wechselt der Weg dann auf die Nordseite der Karwendelkette und mit ihm wechselt auch der Ausblick. Ein schroffer, felsiger, grauer Karwendelgipfel reiht sich an den nächsten.

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Irgendwo im Karwendel

Die rauhen Berge, der blaue Himmel, das Grün der Latschen und Wiesenflächen in dem sie enden… wir könnten es nicht schöner malen und Goethe hätte es nicht schöner in einem Gedicht verfassen können.

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Um die Mandlspitz herum

Wüssten wir nicht, dass wir noch ein gutes Wegstück vor uns hätten, wir würden ewig stehen bleiben und staunen. Hinter jeder Kurve, jedem Aufstieg und jeder Schutthalde ein neuer atemberaubender Ausblick!

Danach erwartet uns ein letzter Anstieg zur Mandlscharte. Von hier schauen wir nun in die grüne Pfeis, die schroffe Arzlerscharte, auf Innsbruck und auf die Nordseite der steil aufragenden Rumerspitze mit ihrem mächtigen Westgrad. Eine ganze Weile machen wir es uns nach dem kurzen Abstieg von der Scharte im Grün der Pfeis gemütlich. Kräfte tanken, ausruhen, staunen…

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Abstieg von der Mandlscharte am Goethe-Weg

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Von hier könnte man in 40min zur Pfeishütte absteigen, aber wir wollen heute lieber die schwindelfreien Bergsteiger auf dem Westgrad der Rumerspitze beobachten und weiter staunen.

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Die Rumer Spitze

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Arzlerscharte

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Oberhalb der Pfeis queren wir die Rumer Spitze in ihrer nordseitigen Flanke…

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Entlang der Rumerspitze

… bis wir nach ca. vierzig Minuten zum Kreuzjöchl kommen. Der Tagesgipfel, wenn man so will, mit gigantischen Ausblicken!

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Blick Richtung Stempeljoch

Danach steigen wir vom Kreuzjöchl nun hinab. Zuerst über ein Geröllfeld geht es dann hinunter in einen latschenbewachsenden Steig, der uns zur Vintlalm führt. In einer 3/4 Stunde kommen wir beim Toni auf der Vintlalm an.

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Vintlalm

Hunger haben wir nicht – aber ein großes Glas Apfelsaft bitte! Der Toni bringt es uns alles schnell herbei und nunja, für ein Stück selbstgemachten Zwetschkenkuchen ist dann doch Platz!

Danach verlassen wir die Vintlalm ungern, zu schön ist der Blick von heroben… aber das Wetter scheint sich vom Westen her zu verändern und so steigen wir mit unseren müden Beinen weiter über die Thaurer Alm nach Thaur ab.

Ein rundum gelungener Bergtag geht zu Ende und alle sind wieder gesund im Tal angekommen… passender für diesen Tag kann Goethe es in einem Zitat nicht verfassen:

„Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler.“

(Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

 

 

 

Es blüht so grün, wenn…

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

… wenn der Schnee im Frühling schmilzt! Dann nämlich wagen sich einige wunderschöne Frühlingsblumen heraus -und wir können sie im … Weiterlesen

Die Alternative zu Weihnachtskeksen liegt auf 1918 Metern über dem Meer

Sonntag, 1. Advent…der Blick aus dem Fenster trüb, der Wetterbericht noch trüber. Was tun? Zum Skifahren liegt zu wenig Schnee, Kekse backen endet im Kekse essen…Rucksack gepackt, Wanderschuhe an und los geht’s!

Direkt von der Haustür Richtung Thaurer Zunterkopf ist das spontane Ziel, vielleicht, denn bei dem Wetter sieht man eh nicht viel…dachte ich!

Direkt von Thaur geht es über das Romedius – Kirchlein in den Haselbergsteig Richtung Thaurer Alm. Immer gerade hinauf führt dieser Steig, genau das Richtige um dem Nebel zu trotzen und die dicke Winterjacke nach 5min auszuziehen! 🙂 Viele waren hier an diesem Tag wohl noch nicht unterwegs, denn unzählige Spinnweben gilt es zu „durchgehen“.die-letzte-meter-im-schlungaufstieg-im-toerl-schlung

Die letzten 10 min bis zur Thaurer Alm folgt man dem Forstweg. Ca. 1 1/2h später immer noch keine Spur von einer Aussicht heute in das Inntal oder in die Tuxer Alpen. Nur eine dicke graue Nebelsuppe, sonst nix – ob ich wirklich raufgehen soll bis zum Zunterkopf?

An der Thaurer Alm angelangt, geht es weiter oberhalb der Thaurer Klamm Richtung Törl. Ein Hauch von Sonne – stehen bleiben, genießen, weitergehen!

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Die Wanderbegleiter heute…

Steil hinauf über die Törlwiesen. Sicht gleich Null, zum Glück ist der Weg gut markiert und ein Versteigen kaum möglich. Links und rechts ein Knacken und Schnaufen – endlich treffe ich heute mal jemanden und dann auch noch ortskundige Gämse. 🙂

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Die letzten Meter im „Schlung“

                                                                                                                      Knapp vorm Törl wird die Sicht besser und ein Blick in das Halltal hinüber und auf die Wildanger– und Lattenspitze wird möglich. Leicht angezuckert blitzen sie immer wieder hervor, die ersten Aus –und Lichtblicke nach ca. zwei Stunden.

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Bettelwurf-Massiv

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Wildanger- und Lattenspitze

Vom Törl geht es rechter Hand in einen sichtbaren und markierten, aber unbeschilderten, Steig hinauf zum Thaurer Zunterkopf. (Achtung!! Hier nicht den unteren Pfad nehmen, der führt „nur“ zur Kaisersäule)

Noch ca. 20 min geht es zuerst steil, dann dem breitem Bergrücken entlang zwischen Latschen hindurch, auf das kleine Gipfelkreuz hinzu. Die Sonne kommt immer mehr zum Vorschein und kurz bevor ich oben ankomme, wird mir klar, dass ich hier nun zwischen Nebel und Wolken stehe!

Der perfekte Moment – am perfekten Ort – heute!

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 Die Sicht reicht auch heute (manchmal) hinüber zum Glungezer, Lafatscherjoch, Bettelwurf, Haller Zunterkopf, Lattenspitze, Wilde Bande Steig,…. nur nie ins Tal, denn dort liegt die dichte graue Nebeldecke!

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Haller Zunterkopf

Genießen!

Nach einer Jause zwischen den Latschen in der Sonne und noch einmal den unerwarteten Ausblick genießen, geht es wieder hinunter. Heute denselben Weg, wie beim Aufstieg, denn für einen Abstecher zur Kaisersäule oder hinüber zum Haller Zunterkopf bleibt keine Zeit mehr – Weihnachtskekse und eine heiße Schokolade warten und schmecken nach 5 Stunden Frischluft umso besser!

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Tag des Denkmals in Absam

Österreichweit öffnen 230 denkmalgeschützte Objekte unter dem Motto „Feuer & Flamme“ bei freiem Eintritt ihre Tore, bieten spezielle Themenführungen und zeigen historische Kulturtechniken wie Salzsieden, Kalkbrennen, Feuervergolden und Schmieden.

Der Tag des Denkmals findet am 27.September 2015 von 10 bis 17 Uhr bei jeder Witterung in St. Magdalena im Halltal statt.Absam_St.Magdalena1_AntonHeufelder_Alpenpark Karwendel

Rund um das prähistorische Salzsieden bei St. Magdalena im Halltal werden am Tag des Denkmals vielfältige Einblicke in die Geschichte des Halltals geboten: Archäologische Grabungen von 2004 bis 2010 konnten Spuren des Salzsiedens im Umfeld von St. Magdalena bis ins 7. – 5. Jahrhundert v. Chr. nachweisen – in einem Versuch am Tag des Denkmals durch die Stadtarchäologie Hall in Tirol, Dr. Alexander Zanesco, sollen diese prähistorischen Methoden der Salzgewinnung erprobt werden.

Ein historischer Streifzug durch den Salzbergbau und das Leben im Halltal – vorbereitet durch Ortschronist Peter Steindl und Museumsleiter Mathias Breit – steht ebenso auf dem Programm der Spezialführungen wie Informationen zu den kunsthistorischen Schätzen und Besonderheiten des Areals. 2013 übernahm die Gemeinde Absam die spätgotische Filialkirche St. Magdalena mit dem ehemaligen Augustinerinnenkloster, dem heutigen Gasthaus, von den österreichischen Bundesforsten und führt seitdem notwendige Infrastrukturverbesserungen und Restaurierungsarbeiten durch.Absam_St.Magdalena2a_GabrieleNeumann_BDA

Nebenbei kann man auch naturkundliche Aspekte des Halltales unter Anleitung von MitarbeiterInnen des Alpenparks Karwendel entdecken.

Anfahrt St. Magdalena: Zu Fuss in ca. 1 – 1,5 h ab dem Parkplatz am Eingang zum Halltal (unbedingt den Historischen Solewanderweg gehen!) bzw. mit dem stündlich von 9 bis 19 Uhr verkehrenden kostenlosen Besuchershuttle

Weitere Informationen unter:

www.tagdesdenkmals.at

Der Tag des Denkmals findet jedes Jahr am letzten Sonntag im September in ganz Österreich statt. Er wird seit 1998 vom Bundesdenkmalamt (BDA) organisiert und ist Österreichs Beitrag zu den European Heritage Days. Zu seinen Zielen zählt, der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung unseres kulturellen Erbes zu vermitteln, dieses erlebbar zu machen und Interesse für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege zu wecken.

 

Mit den Öffis zum Wandergenuss im Karwendel

Der Naturpark Karwendel hat zusammen mit der Sektion Oberland des DAV und zahlreichen Tourismusverbänden und Verkehrsbetrieben eine 98seitige Broschüre herausgebracht, die Ein- und Mehrtagestouren mit öffentlicher Anreise von München und/oder Innsbruck vorstellt.

Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert. Begleitet und unterstützt wurde von der Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel.

Umweltfreundlich unterwegs

Der Naturpark Karwendel macht es sich zur Aufgabe, für die BesucherInnen und die Natur meinen Mehrwert zu schaffen und aufzuzeigen, wie man ausgewählte Ein- und Mehrtagestouren ohne PKW bewältigen kann. Dabei ist die öffentliche Anreise nicht nur bequemer und umweltfreundlicher, sie ermöglicht auch Touren mit unterschiedlichem Start- und Endpunkt, wie z.B. Überschreitungen und Durchquerungen.Wandern (c)hall-wattens.at (1)

Breite Plattform für die öffentliche Anreise 

Dass es ein wachsendes Interesse für solche Projekte gibt, beweist die gezielte Nachfrage zahlreicher Karwendelfreunde und –Innen nach der vor wenigen Tagen publizierten Broschüre. Dass als Partner des EUREGIO-Projekts alle angrenzenden Tourismusverbände in Tirol und Bayern ebenso wie alle relevanten öffentlichen Verkehrsbetriebe gewonnen werden konnten, freut Autor Franz Straubinger: „Damit haben wir die besten Voraussetzungen, um viele Gäste zu erreichen und zu einer grünen Anreise zu motivieren.“Wandern (c)hall-wattens.at (15)

Der Inhalt: Wanderungen, Fahrpläne und vieles mehr

Die erste Ausgabe von Wandern mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Karwendel umfasst 18 verschiedene Wandertouren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und beinhaltet zudem sowohl Verhaltenstipps im Gebirge sowie Empfehlungen für die Sicherheit. Auch sanfte Touren für SeniorInnen und Familien werden angeboten. Für einige Touren gibt es von IVB und Postbus Gratis-Rückfahrtickets, die bis 31.10.2015 eingelöst werden können.
Die Broschüre ist kostenlos in vielen Kundencentern der öffentlichen Verkehrsbetriebe und den angrenzenden Tourismusverbänden, z.b. dem TVB Büro Hall in Tirol und Absam sowie dem DAV Oberland und der Sektion Innsbruck erhältlich. Unter www.karwendel.org/anreise steht die Broschüre zum Download bereit.

Fakten zum größten Naturpark Österreichs

Der Naturpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und ist mit einer Fläche von 727 km² das größte und älteste Tiroler Schutzgebiet und der größte Natur-park Österreichs. Aufgrund seiner Topographie verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Anzahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Steinadler, Weißrückenspecht und Frauenschuh. Seit Jahrhunderten prägen Alm-, Forst und Jagdwirtschaft als klassische alpine Nutzungsformen das Gebiet. Die alpintouristische Erschließung begann in der zweiten Hälfte des 19. Jhds. und bietet in ihrer heutigen Ausprägung mit mehr als 50 bewirtschafteten Hütten und Almen zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Formen des Alpinismus.

Weitere Information unter www.karwendel.org

Tiere im Herbst – so machen sie sich winterfit: Die Gämse

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Ob Kältestarre, Winterschlaf oder Urlaub im sonnigen Süden – jedes Tier, das bei uns heimisch ist, verbringt den Winter auf andere Weise. Im Herbst müssen die letzten Vorbereitungen dafür getroffen werden, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen.

Unsere Nature Watch-Führerin Susi erklärt in einer kleinen Serie, wie das jeweilige Tier mit den feindlichen Lebensbedingungen umgeht.

 

 

 

Teil 1: Die Gämse

Gämse (Rupicapra rupicapra)_Thaurer Zunterkopf_H.Sonntag_1

Aussehen

Die Gämsen gehören zum horntragenden Schalenwild und sowohl der Bock als auch die Geiß tragen Hörner, die nicht abgeworfen werden. Gämsen können bis zu 20 Jahre alt werden. Zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – wechselt die Gams ihr Haarkleid. Im Winter ist sie fast schwarz.

Fortpflanzung

Gämsen leben in Rudeln zusammen. Es gibt Bockrudel und Geißrudel, die mit den Kitzen zusammen sind. Ihr Lebensraum ist das Gebirge. Im November findet die Brunft (Paarungszeit) statt, bei der die Böcke ihr Revier und ihre Geißen verteidigen. Im Mai bzw. Juni wird dann meist ein Kitz geboren (gesetzt). Gämse (rupicapra rupicapra) 20131208_Karwendeltal_Franz (5)

Nahrung 

Gämsen fressen vorwiegend Kräuter, Blumen, Flechten und Moose.

Gefahren

Gefahren für die Gämsen sind vor allem schneereiche Winter, Krankheiten, eine feuchtkalte Witterung in der Setzzeit und die natürlichen Feinde wie der Adler, der Uhu, der Fuchs, der Marder und der Kolkrabe.

Besonderheiten

– An den „Krucken“ (Hörnern) kann man das Alter der Gams durch Zählen der Jahresringe bestimmen, die durch das Wachstum zwischen April und November entstehen.

– Das typische Salzlecken ist eine wichtige Hegemaßnahme für den Haarwechsel des Wildes. 

– Wenn Gefahr droht, stößt die Gams einen lauten Warnpfiff aus, in der Brunft kann man das typische „Blädern“ (Ruf nach der Geiß, also der weiblichen Gämse) hören. 

Die Gämse im Winter:

Die Gämse muss im Winter mit ihrer Energie gut haushalten, was für die Tiere eine große Herausforderung darstellt. Sie hat dazu folgende „Strategien“ entwickelt:Gämse (Rupicapra rupicapra)_S.Hoelscher_001

– Gämsen wechseln ihr Fell im Spätsommer zu einem dunklen Winterkleid, welches vor Wärmeverlust schützt.

– Die Tiere verringern die Durchblutung der äußeren Körperteile. Dadurch kühlen diese aus und es wird nur mehr der Kern des Körpers auf hoher Temperatur gehalten. Außerdem lässt sie sich oft einschneien.

– Durch das dadurch entstandene Stoffwechseltief können Beunruhigungen wie Schifahrer, Tourengeher oder Schneeschuhwanderer für das Wild lebensbedrohlich sein.

Achtung: Man sollte generell in der kalten Jahreszeit darauf achten, dass man die Tiere in ihrem Lebensraum nicht stört. Die Energie, die sie für eine Flucht aufwenden müssen, kann für die Tiere unter Umständen tödlich sein!

Ihr wollt selbst einmal diese Tiere in freier Wildbahn erleben? Geführte Nature Watch – Wanderungen mit Schneeschuhen oder zu Fuß bieten euch zahlreiche Gelegenheiten dazu, und zwar jeden Freitag von 01. Dezember 2014 bis 31. April 2015! Mehr Infos und Anmeldung hier

Fotonachweise: (c)Alpenpark Karwendel, Fotografen: Hermann Sonntag, Sina Hölscher

Auftakt rund ums Karwendel am 24. und 25. Mai 2014

Im Alpenpark Karwendel finden im Sommer zahlreiche interessante Führungen zu den verschiedensten Themen statt. Dieses Jahr finden zum ersten Mal beim „Auftakt rund ums Karwendel“ am Samstag, den 24. Mai und Sonntag, den 25. Mai 2014 folgende kostenlose Führungen statt: 

  • 24.5. Karwendelschlucht Scharnitz
  • 24.5. Feilkopf bzw. Gernalm
  • 25.5. St. Magdalena bzw. Issanger
  • 25.5. Kranebitter Wald

Eine Anmeldung zu den Führungen ist unbedingt erforderlich; maximale Teilnehmerzahl 15 Personen.

Anmeldung: anton.heufelder@karwendel.org oder 0664-88446225

Anmeldeschluss ist der 19.05.2014!

Wie leben eigentlich die Bewohner des Karwendels im Rythmus der Jahreszeiten? Wie überleben Pflanzen und Tiere in den extremen Bedingungen oberhalb der Baumgrenze? Oder: Was lebt im Wasser der Wildflüsse?

Die Naturparkführer des Alpenparks sind auf ausgearbeiteten Routen unterwegs und wissen nicht nur Erstaunliches zu berichten, sondern ermöglichen auch im wahrsten Sinne des Wortes neue Einblicke!

Samstag, 24. Mai 2014

Karwendelschlucht (Scharnitz)

Einen Alpenfluss mit allem was dazugehört erleben; Wasserfälle und Schluchten – und das eingebettet in die schroffen Berge des Karwendel. Eindrucksvolle Ausblicke und interessante Einblicke – all das vermittelt unser Naturparkführer an besonderen Aussichts-punkten.Von den Insekten auf der Blumenwiese über größere Bewohner des Karwendel bis zu den imposanten Bergspitzen wie dem Hohen Gleirsch reicht das Spektrum dieser Naturführung. Höhepunkte sind sicher die unterschiedlichen Blickwinkel in die Karwendel-bachklamm und die gegenüberliegende Teufelslochklamm. Beim Rückweg entlang der Isar ist mit Glück das Beobachten der Wasseramsel oder des seltenen Flussuferläufers möglich.

Treffpunkt: Parkplatz In der Lend (Scharnitz)

Uhrzeit: 09:00 – 13:30

 

Samstag, 24. Mai 2014

Feilkopf bzw. Gernalm (Pertisau)

Vom Treffpunkt in Pertisau geht es zusammen mit den Naturparkführern des Alpenpark Karwendel und ausgestattet mit Swarovski-Ferngläsern auf Entdeckungsreise. Dem Seebergsteig folgen wir zur Pletzachalm (1040 m) mit intensiver Betrachtung der Tier- und Pflanzenwelt, weiter wandert man von dort entweder zur Gernalm (1169 m) mit fantastischem Panorama am Talschluss oder auf die Feilalm (1380 m) mit herrlichem Blick auf Pertisau und den Achensee.

Uhrzeit: 09:45 – 15:00

Treffpunkt: Informationsbüro Pertisau

 

Sonntag, 25. Mai 2014

Issanger (Absam)

Das Halltal ist ohne Zweifel ein naturkundliches und landschaftliches Kleinod, welches gerade auf den zweiten Blick sehr Vieles offenbart. Unsere Tour führt vom großen Parkplatz am Eingang des Halltals über den Fluchtsteig vorbei an St. Magdalena Richtung Issanger. Der Weg dorthin offeriert nicht nur imposante Blicke auf die Bettelwurfhütte, Gämsen und Lawinenreste, sondern lässt uns auch einige Bewohner von Feuchtgebieten und Bergwäldern beobachten. Der Höhepunkt der Tour ist der Issanger, umrahmt von Lafatscher und Speckkarspitze. Neben der atemberaubenden Landschaft staunen wir hier auch über eine Vielfalt an Pflanzen, die im Vorübergehen oft übersehen werden.

Treffpunkt: Parkplatz Eingang Halltal

Uhrzeit: 09:00 – 16:00

 

Sonntag, 25. Mai 2014

Kranebitter Wald (Innsbruck)

Vom Bahnhof Kranebitten aus entführen uns die Naturparkführer in die geheimnisvolle Welt des Waldes: Was aber genau ist ein Wald? Welchen Einfluss hat der Mensch auf diese beeindruckende Landschaftsform? Mit diesen Fragen im Hinterkopf durchwandern wir die artenreichen Südhänge mit denen das Karwendel ans Inntal grenzt.  Wir biegen, immer noch auf ausgesetztem Wanderweg, der einige Trittsicherheit voraussetzt, in ein Naturwaldreservat. Hier wird der Wald ganz seiner natürlichen Entwicklung überlassen und es gibt nicht nur einiges über die knorrigen Baumriesen zu staunen, sondern auch über ihre Bewohner! Ein letzter Anstieg schließlich führt uns in einen klassischen Fichten-Kiefern-Bergwald, der den Abschluss zu den unterschiedlichen Baumgesellschaften bildet. Von hier können wir wieder auf befestigtem Wege zur Rauschbrunnen-Hütte und ins Tal absteigen.

Treffpunkt: Bahnhof Kranebitten am Gleis, Klammstraße (Buslinie LK, Haltestelle Klammgeist; oder Bahnlinie S/REX)

Uhrzeit: 09:00 – 16:00

 Alle Informationen unter www.karwendel.org

 

Fest für die ganze Familie – Der Alpenpark Karwendel zu Gast in Hall

Samstag, 17. Mai 2014, 9 bis 13 Uhr

Oberer Stadtplatz, Hall in Tirol

Aktiv mit dabei sind wieder zahlreiche Partner wie beispielsweise die Österreichischen Bundesforste mit ihrem Waldmobil oder alle Tiroler Naturparke. Ein buntes Programm für Groß und Klein ermöglicht, das „Schutzgebiet vor der Haustür“ näher kennen zu lernen.

Karwendelolympiade reloaded
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Die Karwendelolympiade ist sicherlich ein Highlight für die Kinder und Familien. Zum ersten Mal nach der Ausarbeitung neuer spannender Stationen feiert sie dieses Jahr Premiere. Frei nach dem Motto „Höher, schneller, weiter und gescheiter“ steht die Karwendelolympiade für Spannung, Spiel, Kreativität und vor allem Spaß im naturkundlichen Zusammenhang. Spielerisch werden im Rahmen eines Stationsbetriebs den Kindern Naturschutzaspekte und Umweltbewusstsein in Verbindung mit dem Alpenpark Karwendel vermittelt.

Aber auch für Erwachsene ist viel Interessantes geboten: Sie können ihre Beobachtungsqualitäten beim 20130504_Hall_APK zu Gast_HSonntag (62)_kleinNature Watch – Sehtest messen, dem Schindelmacher über die Schulter schauen und bei einem Wissensquiz tolle Bücher über das Karwendel gewinnen. Außerdem stellen wir, der Tourismusverband Region Hall-Wattens, unsere vielfälitgen Wander- und Naturprogramme vor.

Kulinarik und Musik

An diesem Vormittag spielt die Alpinbanda auf und umrahmt mit ihrer schrägen Volks-, Welt- und Jazzmusik den Haller Bauernmarkt und das weitere Geschehen am Oberen Stadtplatz. Die Bauern der Eng-Alm und die Tiroler Steinölwerke haben für diesen Tag wieder ihre Produkte zum Verkaufen mitgebracht, die Wirtsleute der Arzler Alm sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.

Weitere Infos zum Alpenpark Karwendel hier

Alle Veranstaltungen in der Region hier