Ausstellungseröffnung im Gemeindemuseum Absam

Freitag, 10. Mai 2013, ab 20 Uhr mit Buffet und Musik im Gemeindemuseum Absam

Die Künstlerin Barbara Markl-Sonnweber lebt seit 2003 in Absam und ist in Silz aufgewachsen.
»Ich male und zeichne schon seit Kindesalter und habe vor Jahren begonnen
intensiv Kurse zu besuchen und bei diversen Künstlern zu malen. Beim Malen geht es mir darum, die Farben und Formen in Harmonie zu bringen … einem unbewussten Vorgang zu folgen, um dann die Bilder bewusst auszuarbeiten. « ( Barbara Markl-Sonnweber ) Seit mehr als sechs Jahren stellt sie ihre Werke auch öffentlich aus.

Muss man die Dinge so malen, wie man sie sieht ? Auf diese Frage, die sich auch Barbara Markl-Sonnweber in ihren Bildern stellt, hat ein bekannter Maler einmal geantwortet: » Ich bemerkte, dass die Malerei einen selbständigen Wert hat, unabhängig von der sachlichen Schilderung der Dinge. Ich fragte mich, ob man nicht die Dinge eher so malen müsste, wie man sie kennt, als wie man sie sieht. Da die Malerei eine ihr eigene Schönheit hat, kann man eine abstrakte Schönheit darstellen, die Malerei.

Samtag, 11. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2013

Öffnungszeiten: Freitag 18 – 21 Uhr, Samstag und Sonntag 14 – 18 Uhr im Gemeindemuseum Absam

Mehr Informationen zu Kunst & Kultur in der Region unter www.hall-wattens.at

„Hinter-Arlberger“ – Kabarett von Markus Lind

19. April 2013, Veranstaltungszentrum KiWi

Beginn 20:00: Eintritt freiwillige Spenden

MARKUS LINDER entpuppt sich in seinem neuen Programm zu seinem 15-jährigen Solo-Kabarett-Jubiläum als wahrer Grenzgänger. Er stammt aus Rankweil in Vorarlberg und lebt in Axams in Tirol, und so fragt er sich täglich: Wer sind die wahren Hinter-Arlberger, die hinter oder die vor dem Berg? Und warum ist der Arlberg ein heiliger und am Ende doch kein Berg?

Antworten auf diese existentiellen Fragen gibt es im brandneuen Programm ‚HINTER-ARLBERGER‘, in dem Markus Linder sein Publikum auf eine Reise zu seinen ganz persönlichen Ohrwürmern entführt und dabei seine sensationelle ultimative Chart-Show präsentiert.

Mehr Informationen zu Veranstaltungen in der Region unter www.hall-wattens.at/events

Mit Lot und Schnur und Wachsteller…

Samstag, 13. April 16 bis 19 Uhr
Teilnahme kostenfrei

Stollen-Vermessen wie im 16. Jahrhundert
Ein Workshop für Nicht-TechnikerInnen
im Gemeindemuseum Absam

Bei diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, selbst ein Stück Stollen mit einfachen historischen Werkzeugen zu vermessen und eine Grubenkarte zu zeichnen.

Das Workshop beginnt mit einem Rückblick auf Vermessungsmethoden im Bergbau ab dem 15. Jahrhundert – also auf Methoden, die auch am Salzberg im Halltal angewandt wurden.

Außerdem wird der Weg des Kompass von der Seefahrt zum Bergbau nachverfolgt und Sie erfahren Grundsätzliches über die historische Winkel- und Längenmessung …

Nach der kurzen Einführung vermessen Sie dann mit Loten und Schnüren die Länge, Lage und Geometrie von zwei Stollen, die mit Holzrahmen und Klebebändern am Dachboden des Museums aufgebaut sind.

Die Instrumente haben wir speziell für diesen Workshop nach historischen Quellen aus dem 16. Jahrhundert rekonstruiert (u. a. den Wachsteller zur Winkelmessung und den
Alpenkompass nach Agricola).

Anschließend übertragen sie die Vermessungsergebnisse auf eine Papierrolle und wir zeichnen eine Grubenkarte, mit der wir grafisch den Durchschlagspunkt unserer zwei
Stollen ermitteln und kontrollieren.

So lernen Sie Techniken kennen, die u. a. die historisch bedeutende Grubenkarte des Halltals von Alexander Troner aus dem Jahr 1555 möglich gemacht hat.

Anmeldung erbeten unter 0676 / 84 05 32 700
oder mats.breit@mac.com

Mehr Veranstaltungen in der Region unter www.hall-wattens.at/events

Basteln im Museum: Monster aus Papier

Dienstag 26. März 14 bis 17 Uhr
Mittwoch 27. März 14 bis 17 Uhr

Gemeindemuseum Absam
Anmeldung bis 25. März erbeten unter 0676 / 84 05 32 700

Teilnahme kostenlos

„Wo die Wilden Kerle wohnen“, „Flusi das Sockenmonster“,
„Das Krümelmonster“ …  Monster bevölkern zahlreiche Kinderbücher.
Im Gemeindemuseum Absam werden diese an zwei Tagen in den Osterferien nachgebaut.
Aber keine Angst, es sind nur Papiermonster (zum Mitnehmen).

jazzwecan – Konzert der Jazzband Gelée Royal

Samstag, 24. März 2013, 20 Uhr  im Gemeindemuseum Absam

Die Veranstaltungsreihe „jazzwecan“ im Gemeindemuseum Absam geht weiter: Heuer werden die Musiker von HI5 in unterschiedlichen Formationen über das ganze Jahr verteilt im Gemeindemuseum Absam auftreten. Drei Monate nach dem Weihnachtskonzert startet der Gitarrist Philipp Ossanna mit der Band Gelée Royal. Denn das Besondere an Gelee ist sein außerordentlich hohe Fähigkeit, Wasser in Molekülen einzufangen und damit zu »verfestigen«. Dazu muss die Mischung aus Geliermittel und Wasser nur abkühlen. So kann man mit einem Blatt Gelatine ( das sind zwei Gramm ) mehrere Deziliter Wasser binden. Dieser Prozess ist aber auch umkehrbar, wenn man Gelee erwärmt : es schmilzt dann im Mund und gibt die enthaltenen Aromastoffe frei.

Und musikalisch geht das auch: Wenn man Bass, Drums, Trompete und Gitarre durch das Spielen entsprechend erwärmt, kommen die Aromastoffe der beteiligten Musiker voll zur Wirkung – Gelée Royal improvisieren jenseits »verfestigter « Substanzen und setzen dabei Jazz, Funk und Powerpop frei!

Eintritt frei

Mehr Musikveranstaltungen in der Region: www.hall-wattens.at/events

Link zum Gemeindemuseum Absam: www.museuamabsam.at

Bilder vom Salzberg

Offizielle Ausstellungseröffnung am Freitag, den 11.01.2013 um 20:00 Uhr im Gemeindemuseum Absam

Frau Marianne Mair aus Absam ( 1926 – 2011 ) hat ein umfangreiches
Bildarchiv mit über 5.000 Farbdias hinterlassen. In ihren Diakästen sind
neben Naturaufnahmen, Blumenmotiven und Landschaftsaufnahmen auch zahlreiche
Aufnahmen aus dem Halltal rund um den Salzbergbau zu finden. Bereits Anfang
der 1960er Jahre hat sie das Leben und die Arbeit im Absamer Halltal – über
Tag und unter Tag – ausführlich dokumentiert, wobei sie nicht Bilder » geknipst «,
sondern viele ihrer Motive bewusst gewählt und fotografiert hat. In den letzten
Jahren vor der Schließung des Salzbergbaus und der Saline 1967 sind so fast 700
Dias entstanden: Ein Laugwerk von innen mit technischen Details, der legendäre
Unimog, die Schmiede im Halltal, Ausflüge der Salzberger mit Ehefrauen, die Verwüstungen im Herrenhaus Anfang der 1970er Jahre, die Thermokompression in
der Saline Hall, Lawinen- und Murenabgänge, Faschingsfeiern, Umzüge … Aus
diesem Fundus hat das Gemeindemuseum Absam ca. 200 Bilder ausgewählt, die
ab 11. Jänner im Dachboden auf zwei Leinwänden gezeigt werden. Mit den Kommentaren,
Erinnerungen, Anmerkungen und Auskünften der Besucherinnen und
Besucher zu diesen Fotos soll nach der Ausstellung ein kleiner Fotoband entstehen.

Eintritt frei

ÖffnungsZeiten
Freitag ……..18 bis 21 Uhr
Samstag ……14 bis 18 Uhr
Sonntag ……14 bis 18 Uhr

Jazz we can!

Sonntag, 23.12.2012 um 20 Uhr im Gemeindemuseum Absam

Hi5 das sind, Chris Norz, Philipp Ossanna, Matthias Legner und Clemens Rofner. Das 2010 gegründete Quartett Hi5 gehört inzwischen zu den Highlights der Tiroler Jazzszene. Unlängst haben
sie den Joe-Zawinul-Preis gewonnen und touren derzeit mit ihrem zweiten Album » tangled simplicity « durch die renommierten JazzClubs … wie z. B. dem Porgy & Bess in Wien oder dem JazzIt in Salzburg. Am Vorabend des 24. Dezembers kommen sie in den Dachboden des Gemeindemuseums, um eine Anekdote
von Louis Armstrong auf den Kopf zu stellen: Der hat sich nämlich, als er einmal eine Weihnachtsplatte im Sommer aufgenommen hat, einen geschmückten Christbaum ins Studio stellen lassen, um in die richtige Stimmung zu kommen. Denn, »hipness is not a state of mind, it’s a fact of life«, wie Zawinuls erster Arbeitgeber Cannonball Adderley so richtig festgestellt hat …

Eintritt frei!

Mehr Infos zu Veranstaltungen in der Region Hall-Wattens unter http://www.hall-wattens.at/de/events/

Besinnlicher Adventmarkt in Absam

An insgesamt vier Öffnungstagen verzaubert auch dieses Jahr wieder der Adventmarkt in Absam am Dorfplatz mit einer besonders festlichen und besinnlichen Atmosphäre Jung und Alt. Ein Höhepunkt des Marktes ist die einzigartige Dorfkrippe vom Absamer Künstler Siegfried Obleitner im Zentrum des Platzes.

Das kleine, aber sehr vielfältige Angebot an den Ständen reicht von originellen Geschenksideen über Sportgeräte und kreative Handarbeiten bis hin zu bäuerlichen Erzeugnissen wie Edelbrände, Apfelsäfte, Speck und vieles mehr.

Auch kulinarisch lässt sich das Angebot des Adventmarkts sehen: Bei einer großen Auswahl an Speisen und Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei, die Vereine des Ortes sorgen für passende Musik und Unterhaltung.

Für Kinder ist der Besuch des weihnachtlichen Marktes ein besonders schönes Erlebnis: An drei Öffnungstagen werden Kutschenfahrten und Ponyreiten angeboten, am 23.12.2012 bildet dann die besinnlich – fröhliche Familienweihnacht den Abschluss.

Besonders erfreulich ist die diesjährige Teilnahme von mehreren sozialen Einrichtungen wie dem Seniorenheim, der Volksschule Absam – Dorf, der Pfarrcaritas sowie dem Familienverband, die sich mit viel Einsatz und Begeisterung auf den Adventmarkt vorbereiten und tolle selbst gebastelte Geschenke und Handarbeiten anbieten.

Dabei sein, sich mit Familie, Freunden und Bekannten gemeinsam auf das schönste Fest im Jahr einstimmen – der Adventmarkt in Absam bietet den perfekten Rahmen.

Termine Absamer Adventmarkt 2012

An jedem Öffnungstag gibt es einen speziellen Höhepunkt!

Mittwoch, 05.12.2012 14:30 – 20:00

17:00: Nikolauseinzug

Sonntag, 09.12.2012 14:30 – 20:00

17:00 Uhr: Auftritt der Bläsergruppe Bezirksmusik

Sonntag, 16.12.2012 14:30 – 20:00

17:00 Uhr: Auftritt des Jakob Stainer – Chors

Sonntag, 23.12.2012 14:30 – 20:00

Familienweihnacht: gratis Kutschenfahrten und Ponyreiten für Kinder

ab 17:30: stimmungsvolle Adventlieder vom Duo Strasser-Herzleier

Weitere Informationen zum Advent in der Region Hall-Wattens unter http://www.hall-wattens.at/de/adventmarkt-hall.html

Vortrag: Dezentrale Krankenmorde in psychiatrischen Anstalten in Österreich

Morgen Dienstag, 16. Oktober 2012 um 20:00 Uhr, findet im Gemeindemuseum Absam ein interessanter Vortrag von Dr. Herwig Czech zu einem überaus ernstem Thema statt:

„Die Reichsarbeitsgemeinschaft Heil- und Pflegeanstalten tötete nicht mehr nach einem vorher festgelegten Plan, der sich an den Tötungskapazitäten orientierte, sondern sie tötete nach örtlichem Bedarf – dezentral organisiert.“ ( Götz Aly, Medizin gegen Unbrauchbare ) 1941 Im August 1941 ließ Hitler die systematische Ermordung von Psychiatriepatientinnen und -patienten in zentralen Tötungsanstalten im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ unvermittelt stoppen.

Doch das bedeutete nicht das Ende der als „Euthanasie“ verharmlosten Massenmorde. Während die „Kindereuthanasie“ ungebrochen weiterging und sogar auf bis zu 17-Jährige ausgedehnt wurde, kam es in vielen psychiatrischen Anstalten besonders ab der zweiten Kriegshälfte zu einem Massensterben, das auf eine Kombination von Vernachlässigung, Hunger und Kälte bzw. oft auch auf direkte Morde zurückzuführen war. Diese zweite Phase der NS – Euthanasie ( in der älteren Literatur auch als „wilde Euthanasie“ bezeichnet ) gehört, zumindest was Österreich angeht, zu den am wenigsten erforschten Bereichen der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik – eine zusammenfassende Darstellung für Österreich fehlt bis heute.

Der Vortrag von Herwig Czech bietet einen Überblick über den bisherigen Stand unseres Wissens zu diesen Geschehnissen sowie einen Ausblick auf offene Fragen und Leerstellen dieses lange vernachlässigten Aspekts der NS-Geschichte. Referent Dr. Herwig Czech ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und Universitäts-Lektor am Institut für Zeitgeschichte in Wien.

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen unter www.absammuseum.at oder http://www.hall-wattens.at/de/events/vortrag-von-dr-herwig-czech.html

Luftblasen und die Titanic – Ein Vortrag des Experimentalphysikers Prof. Metin Tolan

Ein heißer oder, besser gesagt, „eiskalter“ Veranstaltungstipp für Donnerstag – nicht verpassen!

Donnerstag, 23. August 2012
18:00 Uhr Gemeindemuseum Absam

Die Matrosen im Krähennest der Titanic hatten keine Ferngläser. Die Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 war mondlos und daher dunkel. Die See war ruhig, die Matrosen konnten also auch keine Wellen sehen, die an dem Eisberg gebrochen wären. Und der verhängnisvolle Eisberg war vermutlich blau.

Eisberg Metin Tolan: »Unter bestimmten Bedingungen bilden sich Eisberge, die nicht so schön weiß sind, wie wir sie kennen, sondern bläulich. Eisberge entstehen dadurch, dass der Schnee, der in Grönland fällt, durch neuen Schnee zusammengedrückt wird. Dann entsteht Eis, es kommt ins Rutschen und gelangt ins Wasser. Eisberge sind deshalb in der Regel weiß, weil die Luftblasen darin alles Licht reflektieren. Unter bestimmten Witterungsbedingungen werden besonders wenige Luftbläschen eingeschlossen. Dann dringt das Licht ein und nur die energiereichsten Strahlen kommen zurück: die blauen.«

Enten »Metin Tolan hat sich dank seiner Bücher über die Physik in James-Bond-Filmen oder die des Fußballspiels auch einen Ruf bei Nicht-Physikern erworben: Und zwar den eines glänzenden Unterhalters, der nahezu jedem Schul-Physik-Geschädigten die Angst vor der Materie nimmt und dabei sogar noch grundlegende Kenntnisse vermittelt. Verständlich und nachvollziehbar erklärt der Physiker zum Beispiel, was die Titanic und eine Ente gemeinsam haben. Was kompliziert erscheint, erklärt Tolan mit leichter Hand, und vor allem unter weitgehendem Verzicht auf Formeln.« (Deutsch- landradio Kultur)

Absam Und was Absam mit dem Krähennest der Titanic zu tun hat, ist letztlich auch eine physikalische Frage …

eintritt frei

Metin Tolan ist Professor für Experimentalphysik und Prorektor für Studium an der Technischen Universität Bochum. Dort forscht er über das Grenzflächenverhalten so genannter »weicher Materie« (Polymere, Flüssigkeiten, Biomaterialien) mit Röntgenstrahlung. Seine Bücher »Geschüttelt, nicht gerührt« und »Manchmal gewinnt der Bessere« über die Physik in James-Bond-Filmen und beim Fußballspiel wurden zu Bestsellern.