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Winterwandern Besinnungsweg

Absam - Gnadenwald

"Weg ist das Ursymbol unseres Lebens. Unsere Lebensgeschichte ist mit Gehversuchen, Aufbrüchen, Umwegen, Irrwegen, Sackgassen, Labyrinthen und Zielen verbunden."

Für viele Menschen unserer Zeit ist die Suche nach spirituellen Impulsen in ihrem Leben zu einer Überlebensfrage geworden. Unser Alltag lässt Stille und ein Hinhorchen auf die eigene Seele nur schwerlich zu.

Diese Tatsache weckt bei vielen Menschen eine Sehnsucht nach "mehr" und lässt sie oftmals erkennen, dass es gilt, aufzubrechen und neue Wege zu suchen.

Der Besinnungsweg von Absam nach Gnadenwald - St. Martin bietet auch im Winter eine Möglichkeit, abseits von Hektik und Lärm, im bewussten Gehen und Schauen, im bewussten Hören, Riechen und Fühlen, dieser Sehnsucht nachzuspüren.

Die neun Stationen entlang des Weges orientieren sich an den Worten der "Seligpreisungen" Jesu. Sie sind so konzipiert, dass sie unseren Blick auf das Unscheinbare und Selbstverständliche richten, an dem wir im Trott des Alltages meist vorbei eilen.
Die Stationen regen dazu an die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu richten, auf die Hoffnungen und Ängste, das kleine Glück und die Enttäuschungen, auf Fragen und Zweifel.
Die "Seligpreisungen" zeigen auf, dass wir heute schon das verheißene Glück erfahren können, wenn wir unseren Blick auf das richten, was letztlich wirklich zählt.

Tipp: Station LABYRINTH – ST. MARTIN

LABYRINTHE FINDEN SICH IN VIELEN KULTUREN SCHON SEIT MEHR ALS 5000 JAHREN, GEFORMT AUS DEM BEDÜRFNIS NACH INNERER RUHE UND HEIMAT. HIER
HANDELT ES SICH UM EIN KRETISCHES ODER KLASSISCHES LABYRINTH.
LABYRINTHE GELTEN ALS SYMBOL FÜR DEN MENSCHLICHEN LEBENSWEG:
DAS FINDEN DER EIGENEN MITTE UND DER WEG ZURÜCK ZU DEN WURZELN BIS ZUM ENDE UND NEUBEGINN DES LEBENS.

DAS KERAMIK-BETON-OBJEKT IM ZENTRUM WEIST AUF DIE LEBENSGRUNDSÄTZE DES TEILENS (LIEBE) UND DER ACHTUNG VOR DER NATUR (EINHEIT) HIN: DIE BEIDEN HEILIGEN DES KLOSTERS- MARTIN UND FRANZISKUS STEHEN SYMBOLISCH DAFÜR.
DIE KERAMIK-HALBKUGELN IM LABYRINTH DEUTEN DIE INDIVIDUELLEN VARIATIONEN DES WEGES AN.

WIR LADEN SIE EIN ZUM INNEHALTEN UND NACHGEHEN DES „LEBENS-WEGES“.

Wir wünschen den Wanderern auf dem Besinnungsweg offene Sinne, Momente der Einkehr und die Erfahrung, dass sich die "Seligpreisungen" mitten in unserem Alltag ereignen. Er ist der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren.

Route:
Nördlich vom Gasthof Walderbrücke führt ein Gehweg Richtung Gnadenwald zum Besinnungsweg - von der Walderkapelle bis zum Kloster St. Martin.

Busverbindungen:Bus-Linie E Haltestellte Bettelwurfsiedlung Zum Busfahrplan Hall:

Fahrplan Hall (pdf-Dokument)

Regio-Bus Fahrplan:

Gehzeit:Ca. 50 MinutenGastronomie:Gasthof WalderbrückeWalderstrasse 5, 6067 Absam Tel.: +43 (0)5223 57916 Mittwoch und Donnerstag RuhetagMartinsstubenHnr. 11, 6060 GnadenwaldTel.: +43 (0)5223 52501Dienstag Ruhetag

info@martinsstuben.at

Weitere Informationen auch auf der Website der Martinsstuben:

Wirtshaus SpeckbackerSt. Martin 2, 6060 GnadenwaldTel.: +43 (0)5223 52511Kein Ruhetag

info@speckbacherhof.at

Weitere Informationen auf der Website des Wirthaus Speckbacher: