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Wandern mit dem Hund |
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Immer öfters trifft man auf Urlaubsgäste, welche auch ihren Hund gerne auf Reisen mit dabei haben. Grund genug, sich diesem Thema und speziell den Hundefreunden zu widmen.
Menschen, die mit ihrem vierbeinigen Liebling in Urlaub gehen, suchen gezielter nach Destinationen, wo sie problemlos einen erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub verbringen können.
Mit einem Hund auf Reisen zu gehen, bedarf natürlich einer etwas genaueren Planung. Es stellen sich Fragen wie:
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Kann ich mit meinem Hund überall übernachten?
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Kann er mich bei meinen Urlaubsaktivitäten begleiten (Restaurant, Museen, Wandern, Schwimmen)
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Wieviel Futter muss ich mitnehmen oder kann ich in der Urlaubsregion welches kaufen?
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Welche Einreisebestimmungen und Verordnungen gibt es? ect…
Prinzipiell ist zu sagen, dass ein Hund an einem Wander- bzw. einem Aktivurlaub sicher mehr Spaß hat, als seinen Besitzer in einer Stadt bei Besichtigungen oder beim Einkaufen zu begleiten. In der Region Hall-Wattens gibt es unzählige Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten für Sie und Ihren Vierbeiner.
Aber lassen Sie uns zuvor eingangs erwähnte Fragen näher beleuchten:
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Hunde in unserer Region gern gesehene „Gäste“ sind. Es versteht sich von selbst, dass ein gut erzogener Hund vieles erleichtert und einen Urlaub stressfreier und unproblematischer gestaltet.
Im Großteil unserer Unterkünfte ist die Mitnahme von Hunden erlaubt. Genaue Informationen dazu finden sie in unserem Unterkunftsverzeichnis. Auch in Bars und Restaurants sieht man sehr oft wuschelige Fellknäuel unter den Tischen liegen.
Um mit seinem Hund nach Österreich zu reisen, benötigt man einen internationalen Impfpass mit Tollwutbescheinigung. Nach der Impfung sollten mindestens 30 Tage aber höchstens 12 Monate vergangen sein. Maulkorb und Leine müssen mitgeführt werden. Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, Bus, Gondeln) ist das Tragen von Maulkörben Pflicht.
Es ist ratsam, genügend Futter für Ihren Hund mitzunehmen. Natürlich ist es möglich, überall in der Region Hundefutter zu kaufen, doch wenn es die entsprechende Futtersorte nicht gibt, ist eine Futterumstellung notwendig. Nicht jeder Hund reagiert darauf unempfindlich.
Vergessen Sie bei den Reisevorbereitungen nicht auf eine Decke für ihren Hund, die er bereits zu Hause verwendet hat. Dadurch riecht sie nach ihrem Hund und ist für diesen ein Stück vertrautes zu Hause. Denken sie weiters an ein kleines „Erste Hilfe-Paket“, welches sie im Notfall auch selbst verwenden können. Vor allem sollte hier ein Medikament gegen Durchfall nicht fehlen. Lassen sie sich dieses von ihrem Tierarzt vor Reiseantritt geben, denn empfindliche Hunde können bereits bei Stress oder Überanstrengung Durchfall bekommen.
Erkundigen sie sich nach ihrer Ankunft vor Ort nach dem nächstgelegenen Tierarzt bzw. der Tierärztenotrufnummer. Selbst wenn sie dies nicht benötigen, ist es doch beruhigend, für ihren treuen Begleiter vorgesorgt zu haben. |
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Leo auf dem Speckkar
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Leo im Wasser
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Wanderbekanntschaften
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Auf der Wanderung/Tour
So wie wir für uns selbst eine Jause und etwas zu trinken in den Rucksack packen, so müssen wir auch an unsere Hunde denken. Je nach Tourlänge nehmen sie bitte immer mindestens einen Liter Wasser ausschließlich für ihren Hund mit. Man kann niemals sicher sein, ob man während der Wanderung auf Wasserstellen trifft.
Halsband oder Brustgeschirr
Die Antwort hier ist ganz eindeutig: Legen Sie ihrem Hund ein Brustgeschirr an. Er sollte dies grundsätzlich immer tragen, nicht nur auf Wanderungen. Und das hat triftige Gründe:
Einerseits liegen die Gründe im gesundheitlichen, andererseits auch im verhaltensspezifischen Bereich. Ein gut angepasstes Brustgeschirr schont die Halswirbelsäule ihres Hundes und entlastet außerdem den Kehlkopf, die Halsschlagader und die Halsmuskulatur unseres Hundes. Das Halsband im Alltags- und vor allem im Trainingsgebrauch belastet diese Bereiche nachweislich immens: Durch den Zug eines Halsbandes werden sowohl der Kehlkopf, als auch die oberen Atemwege beeinträchtigt; daraus resultierend sind Kehlkopfquetschungen gar nicht so selten. Um sich dieser Beeinträchtigungen zu entziehen, spannt der Hund automatisch die Halsmuskulatur vermehrt an. Der Leinenruck durch ein Halsband kann zu verheerenden körperlichen Schäden ihres Hundes führen.
Ein Halsband sollte maximal zur Kennzeichnung (Marke mit Name des Hundes und einer Telefonnummer) dienen. Die Kennzeichnung kann aber natürlich auch direkt am Brustgeschirr angebracht werden.
Leinenzwang
Leider werden die Gegenden, in welchen ein Hund frei herumlaufen kann immer weniger. In der Region herrscht vorwiegend Leinenzwang, entsprechende Schilder weisen darauf hin. Zum einen werden dadurch die landwirtschaftlichen Flächen geschützt, zum anderen das Wild im Wald nicht gestört. Wenn ihr Hund ein notorischer Jäger ist, lassen sie ihn am besten ständig angeleint. Auch wenn sie der Meinung sind, er sei zu langsam zum jagen, so wird das Wild trotzdem gestört.
Um selbst beide Hände frei zu haben, für zB Wanderstöcke können sie die Leine am Hüftgurt des Rucksackes befestigen. In Hundefachgeschäften gibt es auch entsprechende Hüftgurte mit Ruckdämpfer. Die Länge der Leine sollte dabei so gewählt sein, dass sie und ihr Hund ausreichend Abstand zueinander haben, die Leine aber trotzdem nicht am Boden schleift. Sie könnten sonst hängen bleiben oder selbst stolpern. Dreimeter-Leinen sind in den meisten Fällen eine gute Lösung.
Hundepacktasche
Manchmal sieht man Hundehalter, wo der Hund sein eigenes Gepäck mittels einer Hundepacktasche trägt. Dies ist nicht zu empfehlen, denn der Hund könnte leicht hängen bleiben oder aber auch von anderen Hunden angefallen werden, wenn sich Futter in der Packtasche befindet. Jedoch liegt diese Entscheidung immer im eigenen Ermessen.
Wassernapf
Am besten eignen sich faltbare Wasserbehälter aus Nylon. Diese brauchen wenig Platz, trocknen relativ schnell und können mitunter auch mal gewaschen werden.
Pfotenpflege
Kontrollieren sie die Ballen ihres Hundes regelmäßig. Speziell im Karwendelgebirge ist das Gestein spitziger und es können Risse in den Hundeballen entstehen, die sich leicht entzünden. Um dem vorzubeugen gibt es spezielle Hundebooties, die jedoch in den meisten Fällen nicht lange halten. Am besten eignen sich selbstklebende Tapes, die man u.a. bei Tierärzten bekommt. Wenn die Verletzung schlimm ist, suchen sie bitte sofort einen Tierarzt auf.
ACHTUNG: Vor allem im Winter bei Streusalz ist die tägliche Reinigung der Hundepfoten mit sauberem Wasser empfehlenswert.
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Noch Fragen für Ihren Urlaub mit Hund ?
Das Team der Tourismusverband Region Hall-Wattens steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Tourismusverband Region Hall-Wattens
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