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Skitour Hirzer - Wattental

Tourenski3

Auf den 2.725 Meter hohen Hirzer - Wattental

Beliebte Tour im Wattental - erst Wald, später Almflächen und weiter oben traumhafte Skihänge prägen diese Tour. Meist gespurt, da bei Einheimischen beliebt, ist der Hirzer eine nicht besonders schwere Tour – 1.370 Höhenmeter sind allerdings nicht zu unterschätzen.

Wegbeschreibung:
Als Ausgangspunkt ein Gasthof und klarerweise als Zielpunkt ein Gasthof – Nahrung für reichlich Gerüchte um den Sinn der Tour, doch das hätte sich der Hirzer nicht verdient. Gemütlich beginnt die Tour gleich nördlich des Parkplatzes und zieht sich in Serpentinen bis zu den freien Almflächen der Pofersalm (1.600 m).
Es ist zwar teilweise möglich durch den Wald abzukürzen, doch die Steilheit und der dichte Wald bringen zeitlich wenig und kosten eher unnötig Kraft. Über die freien Almflächen in Richtung Osten zweigt der Weg kurz unter der Pofersalm in Richtung Südost ab, führt vorbei an einer kleinen Almhütte und weiter durch eine breite Schneise und lockeren Zirbenwald bis zum Poferer Hochleger. Vorwiegend in östlicher Richtung durch ideales Skigelände gewinnt man an Höhe und folgt dem Nordwestrücken, der von der Sagspitze bis zu einem Vorgipfel führt. Die letzten Meter geht es ohne Ski zu Fuß auf den Gipfel. Die Abfahrt wie der Aufstieg.

TOURDATEN:
Ausgangspunkt: Gasthof Hanneburger - Wattenberg
Aufstieg: ca. 3,5 bis 4 Stunden
Höhenmeter: ca. 1.370 m
Landschaft: aussichtsreich
Kondition: gut
Fahrtechnik: gut
Wichtiger Hinweis: Sie durchqueren das Gebiet eines Truppenübungsplatzes. Die Strecken können zeitweise gesperrt sein.

Tourengeher-Lenkung im Wattental: Neuer Folder

Skitourengeher nehmen Rücksicht auf Wild und Wald
Gemeinsame Aktion Forst - Jagd - Alpenverein im Wattental

Forst, Jagd und Alpenverein haben im Wattental gemeinsam eine beispielhafte Aktion zum Schutz von Natur und Wild gestartet. Skitourengehen als schöne erlebnisreiche Sportart in unberührter Landschaft erfordert als Fairness Verständnis wie Rücksicht für Wald und Wildtiere. Darüber informiert ein neuer Folder, den Bezirksforstinspektion Steinach, Bundesforste, OeAV und Alpenverein Hall, Jägerverband, Bundesheer TÜPl Walchen-Lizum und Tourismusregion Hall-Wattens aufgelegt haben. Diese Institutionen haben sich gemeinsam der Problematik des Skitourengehens im Bereich Walchen/ Wattental angenommen.

Um Wildtiere nicht zu stören und Schäden an Jungbäumen zu vermeiden, sollten Tourengeher/innen nur die gekennzeichneten Aufstiegs- und Abfahrtsrouten benützen, die im Gelände auf den Hinweistafeln dargestellt sind. Fütterungsstellen sollten umgangen/umfahren werden.

Der Zirben- und Fichten-Schutzwald im Wattental, zwischen Stieralm und Melang- (Lann-) Almen, schützt Menschen und Siedlungen vor Lawinen, Steinschlag und Muren. Ein junger Baum benötigt in diesen Höhenlagen mindestens 30 Jahre, bis er im Wald wirksame Schutzfunktion übernehmen kann. Durch Skikanten verursachte Schäden am Jungwald können später den Verlust der Schutzfunktion des Bergwaldes bedeuten.

Das Tourengebiet um Melang ist Lebensraum für viele Wildtiere, wie Gams-, Reh- und Rotwild sowie Schnee-, Birk- und Auerhuhn. Im Winter drosseln die Tiere ihre Aktivitäten auf das Notwendigste, sie brauchen daher ungestörte Rückzugsgebiete. Beunruhigtes Wild, das aus dem Fütterungsbereich vertrieben wird, kann durch Verbiss- und Schälschäden an den Bäumen große Schäden im Schutzwald verursachen und ihn in seiner Schutzfunktion sehr schwächen. Faire Tourengeher denken daran und handeln danach.