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Pressemitteilung: Glungezer: Der „Ski-Hausberg der Tiroler“ hat Tradition und will stetig neue Spuren hinterlassen

Am 22. Dezember startet der Skiberg Glungezer in die Wintersaison und schlägt damit ein weiteres Kapitel seiner jahrzehntelangen Geschichte auf. Was den besonderen Charme des Glungezer ausmacht, weiß Glungezer-Hüttenwirt Gottfried Wieser, der gerade an seinem Igludorf in luftigen Höhen bastelt.Der Glungezer kann auf eine lange Tradition zurück blicken und unter anderem den Eintrag „erste alpine Skiabfahrtsstrecke Tirols“ in seinen eigenen Geschichtsbüchern verbuchen. „1933 fand in Tirol die erste FIS Ski-Weltmeisterschaft statt, gestartet wurde von der Glungezer Hütte. Für diesen Zweck wurde sie im Jahr davor auch erbaut“, erzählt Gottfried Wieser, der die Hütte, die höchstgelegene Skitourenhütte des Österreichischen Alpenvereins in Tirol, heute führt.Das Naturschnee-Skigebiet lockt mit Pisten und Hängen, die eingebettet in die Schönheit der Tiroler Bergwelt ihresgleichen suchen: Von der Glungezer Hütte bis hinunter zur Karlskirche wartet mit 15 Kilometern eine der längsten Abfahrten Tirols auf besonders ausdauernde Skibegeisterte. Beliebt ist das Skigebiet nicht nur bei Skifahrern und Tourengehern aus dem In- und Ausland, auch Familien wissen den Glungezer zu schätzen. Einen möglichen Grund dafür kennt Gottfried Wieser: „Das Gebiet ist sehr sicher. Auch bei Lawinengefahr muss aufgrund der Schneelage selten auf das Pistenvergnügen verzichtet werden.“Einkehrschwünge der besonderen Art
Neben dem unverfälschten Naturerlebnis und zahlreichen sportlichen Möglichkeiten steht am Glungezer Gemütlichkeit auf dem Programm. Authentischen Hüttenzauber und kulinarische Schmankerl bieten die zahlreichen Hütten und Einkehrmöglichkeiten des Skigebiets. Auch Gottfried Wieser tischt auf der Glungezer Hütte auf 2.610m Besonderes auf: „Meine Gäste bestellen gerne die „Spaghetti Kathmandu“, erzählt er. Hinter dem hochalpinen Namen dieses Pastagerichts verbirgt sich ein streng geheimes Rezept von Sherpa Purba, der einen Winter auf der Hütte verbracht hat. Wer also wissen will wie man italienische Ideen in Nepal interpretiert und in Tirol serviert, dem bleibt nur der Einkehrschwung.Bei der großen Auswahl an Hütten, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Jedes der Gastronomiebetriebe punktet dabei mit individuellen Spezialitäten beim hungrigen Skifahrervolk.Der Alpengasthof Halsmarter an der Mittelstation, auf einer Seehöhe von 1.560 m, lädt zum Verweilen und Genießen ein. Auf der Speisekarte des gemütlichen Gasthauses finden sich Gerichte der regionalen Küche und die Sonnenterrasse eröffnet ein beeindruckendes Bergpanorama.In der Tulfer Hütte, die auf einer Höhe vom 1.335 m liegt, steht Gemütlichkeit auf der Tagesordnung. In der warmen und urigen Stube der 1910 erbauten Hütte können sich müde „Skifahrerknochen“ erholen und neue Kraft tanken. Besonders beliebt ist sie bei Familien wie Genießern.Das Panoramagasthaus Neue Gufl, blickt auf eine lange traditions- und ereignisreiche Geschichte zurück. Vor allem für den Gaumen hat das Gasthaus heute viel zu bieten und lebt sein Motto „kulinarische Höhenflüge auf 1337m Seehöhe“ mit erstklassiger Qualität aus heimischen Produkten. So hat sich das Gasthaus zum fixen Treffpunkt, vor allem unter Wanderern, Tourengehern und Skifahrern, etabliert.Tiroler Spezialitäten stehen ganz oben auf der Speisekarte der Gluckser Hütte. Gekocht wird dort den ganzen Tag, in der Hauptsaison ohne Ruhetag. Die Terrasse bietet einen herrlichen Blick auf das Karwendel. „Gemütlichkeit ist Trumpf“, dieses Motto leben die Betreiber.Die Voldertalhütte bietet ihren Gästen eine abwechslungsreiche Speisekarte mit Köstlichkeiten von Knödel über Spatzln bis hin zu einem saftigen Schweinsbraten. Hausgemachte Kuchen und selbstgebackenes Brot verwöhnen den Gaumen mit authentischem Gastronomieverständnis. Die Voldertalhütte ist beliebt bei allen Naturbegeisterten und auch bei Familien mit Kindern.Auf der Tulfeinalm werden die Gäste vor allem mit Tiroler Spezialitäten wie Kiachl und Gröstl verwöhnt, Qualität und Frische haben bei den verwendeten Produkten dabei oberste Priorität. Die Alm gilt als beliebtes Ausflugsziel, nicht nur im Winter.Als Einkehrmöglichkeit für zahlreiche Ausflüge im Mittelgebirge ist auch die Jausenstation Brennstüberl bekannt und beliebt. Mit einem Kinderspielplatz sind hier auch kleine Gäste ganz groß. Kulinarisch kommt hier hingegen jeder auf seine Kosten. Gemütlich gefeiert kann dort bis zur Geisterstunde werden.Neue Spuren im Schnee
Neben all der Tradition, der bewährten Gemütlichkeit und den naturgegebenen Vorzügen des Glungezers findet sich auch Platz für neue Spuren im Schnee. Gottfried Wieser will diesen Winter eine Idee umsetzen: „Wir planen ein Igludorf neben der Glungezer Hütte bauen. Drei Stück sind vorgesehen, für jeweils fünf Personen“, erzählt er mit Vorfreude. „Auf dieser Höhe in einem Iglu zu schlafen ist ein besonders Erlebnis und eine Herausforderung für Körper und Geist“, ist der Wirt überzeugt. Verpflegt werden die mutigen Gäste des Igludorfs auf der Hütte und wer mitten in der Nacht doch kalte Füße bekommt: „Darf natürlich in die warme Hütte und dort schlafen“, versichert Wieser mit einem Schmunzeln.Neu wird in diesem Winter aber nicht nur das Igludorf sein. Auch Skitourengeher können ab sofort frische Wege beschreiten: Vom Glungezer bis auf die Kreuzspitze im Viggartal, Ellbögen. Offiziell mit einem Bergführer erschlossen und zugänglich gemacht wird heuer auch die „Glungezer & Geier-Route“, eine Hochtour von der Lizumer Hütte bis zur Glungezer Hütte.

Die Wintersaison am Glungezer steht also in den Startlöchern. Wenn es nach Gottfried Wieser geht, fehlt ihm persönlich nur noch eines: „Ein bisschen mehr Schnee für das Igludorf. Dann kann es losgehen!“

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