SommerWinter
Menü

Wallfahrt Maria Waldrast

Im hohlen Stamm einer alten Lärche im Wald fanden zwei Hirtenbuben ein geschnitztes Bild der Muttergottes. Die Einwohner kamen, um dieses Bildnis zu bewundern und schnitten es aus dem Baum, um die Statue in die Matreier Pfarrkirche zu bringen. In einer Donnerstagnacht hörte der einfache Holzknecht Jakob Lusch zu Matrei eine Stimme, die ihm befahl, eine Kirche an dem Ort zu bauen, an welchem das Marienbild gefunden wurde. In seiner Armut wagte der Holzknecht nicht, diese Aufgabe auszuführen, bis er eines Tages im Wald unter einem Baum einschlief. Er hörte silberhellen Glockenklang und sah beim Erwachen vor sich eine wunderschöne Frau mit einem Kindlein auf dem Arm. Im Jahre 1411 erhielt Lusch dann die behördliche Erlaubnis, Gaben für den Bau einer Wallfahrtskirche auf der Waldrast, wie die Stätte der Erscheinung genannt wurde, zu sammeln. 1429 wurde die Kirche fertiggestellt und das Gnadenbild von Matrei wieder hinaufgebracht.

©TVB Wipptal

Entfernung: ca. 34 Kilometer

Gehzeit:
Fahrt mit dem PKW bis zum Wallfahrtsort über eine Mautstraße möglich

Rund um das Kloster Maria Waldrast gibt es "Themenwege": Quellenweg, Schöpfungs- und Besinnungsweg. Das Bild mit dem Blick auf die Serles stammt davon.