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Wallfahrt Maria Larch

Magdalena Bogner, Bäuerin des Spieltennerhofes in Schlögelsbach war die Initiatorin. Auf ihrem Weg nach Terfens fühlte sie sich immer von einer bestimmten Lärche angezogen und betete dort. Als sie dies 1665 dem Benefizianten von St. Martin in Gnadenwald, Johann Weiß, mitteilte, fertigte dieser selbst aus Lehm eine Marienstatue, welche Sie an dieser Lärche befestigen sollte. Sie brachte das ehrenvolle Geschenk nach Hause und ihr Mann stellte es in einer Nische bei bezeichnetem Lärchenbaum auf. Ein schmales Dach schützte das Bild gegen niederfallenden Regen und auf den Boden wurde ein schmaler Block gelegt, damit die Leute beim Gebet bequemer knien konnten. Bald verrichteten auch andere Leute ihre Andacht bei Maria-Lärch. Kurze Zeit darauf wurde bereits eine Kapelle aus Holz errichtet, welche nur wenige Jahre später durch eine aus Stein ersetzt wurde. 1718 wurde diese vergrößert. Joseph ll. hob die Wallfahrt auf und der Kultgegenstand kam nach Terfens. Die Kapelle wurde 1796 mit dem zurückgebrachten Kultgegenstadt wiedereröffnet. Anfang der 1990er Jahre wurde das Wallfahrtskirchlein restauriert und ist im deutschsprachigen Raum sehr bekannt geworden.

Quelle: Silberregion Karwendel

Entfernung: ca. 8 Kilometer

Gehzeit:
Parkplatz direkt bei der Maria Larch Kapelle, leichte Panoramawanderung von ca. 1,5 Stunden mit Start/Ziel Maria Larch Kapelle möglich.