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Klettergärten im Halltal / Karwendel

Klettern im wildromantischen Naturschutzgebiet Halltal

Klettern im Halltal
Attraktive Klettergärten im Karwendel

Im Teil des Karwendelgebirges, welches zur Region Hall - Wattens gehört, befinden sich zahlreichen Klettergärten zum mit vielfältigen Kletternmöglichkeiten.

Die Felsen sind gut, die Touren großteils abgesichert und für Abschnitte die nicht gebohrt sind, lassen sie sich gut sichern. Die klassischen Routen sind um den Schwierigkeitsgrad 6, ein paar leichtere im 4er und 5er Bereich sind auch vorhanden.

Wer die extreme Seite kennen lernen will, kann sich mit Routen versuchen, die Heinz Zak im oberen 8er und 9er Bereich vorgelegt hat.

Die Klettergärten im Überblick:

Neun Klettergärten und weitere Klettermöglichkeiten:

• Militärklettergarten
• Klettergarten Sonnenplatte
• Klettergarten Rädermacherwand
• Halltaler Klettergarten mit Biotope
• Klettergarten Wasserrohr oben und unten
• Klettergarten Bettelwurfeck
• Werner Haim Gedächtnisführe
• Klettergarten Jungmannschaftstürme
• Mammutpfad Hohe Wand
• Hüttenspitz-Echojodler
• Halltal-Patrioten
• Karwendelblick



Durch Klicken auf die Vorschaubilder werden die Topos vergrößert und können heruntergeladen werden.

Militärklettergarten

Klettergarten Sonnenplatte

Rädermacherwand

Halltaler Klettergarten mit Biotope

Klettergarten Wasserrohr oben und unten

Klettergarten Bettelwurfeck

Haim Werner Gedenkführe

Haim Werner _Bild 1

Jungmannschaftstürme

Mammutpfad Hohe Wand

Hüttenspitz Echojodler

Hüttenspitz_echojodler

Halltal-Patrioten

Halltalpatrioten_Bild

Karwendelblick

Karwendelblick_foto

Klettern im Halltal und am Halleranger im Karwendel

Das Halltal, ein zehn km langer Taleinschnitt, leitet vom Inntal ins Karwendel hinein. Dieses wildromantische Kleinod hoch über Hall und Absam ist tief eingekerbt zwischen dem Bettelwurfmassiv und dem grünen Rücken der Zunterköpfe. Die ersten Alpinisten kamen erst Jahrhunderte nach den Bergknappen ins Halltal. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. sind die „Bergler ins Gebirg“ vorgedrungen, aus Liebe und Interesse am Bergsteigen haben sie die wilden Gipfel und Grate erklommen, Steiganlagen angelegt und Schutzhütten gebaut.

Klingende Namen erzählen von der Alpingeschichte des Karwendels. Ab 1860 leiten große Bergsteiger und Kletterer die Erschließung im Karwendel ein: Hermann von Barth, Otto Ampferer, Hammer, Pock, Wechner, Melzer, Spötl, Gsaller, Dibona, Herzog, Rizzi, Spindler.
Nach dem Zweiten Weltkrieg sind es Hias Rebitsch, Kuno Rainer, Wastl Mariner, Frenademetz, Hermann Buhl, Erich Kienpointner, Karl Gombocz, Vigl, Klier, die Klettergescichte schreiben, und die nächste Generation: Felix Kuen, Werner Haim, Walter Spitzenstätter, Oppurg, Hannes Gasser, Otti Widman, Kurt Schoiswohl. Hall und Absam haben große Kletterer hervorgebracht: Ernst Knapp, Walter Larcher, Erich Kienpointner, Karl Gombocz, Luis Vigl, Fritz und Karl Anker.

Die geneigten „Platten“ befinden sich gegenüber von St. Magdalena und eignen sich sehr gut für Anfänger. Die „Winklerwand“ wurde von Reinhold Scherer komplett saniert, zahlreiche neue Routen wurden neu eingebohrt. Der Klettergarten „Durchschlag“ befindet sich 15 Min. oberhalb des Hallerangerhauses auf dem Weg zum Lafatscherjoch. Und, man kann es fast nicht glauben, es gibt sogar noch Platz für Neutouren in der sagenhaften Lafatscher Nordwand. Dort findet der Kletterer noch Linien, die ihresgleichen suchen, homogene Schwierigkeiten, super Felsen und ein traumhaftes Ambiente.