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Die Entdeckung des Haller Salzberges

Das berühmte bis 1967 betriebene Salzbergwerk Halltal wurde einer alten Überlieferung nach im Jahre 1275 von dem Ritter Nikolaus von Rohrbach auf sonderbare Weise entdeckt. Der Ritter übte hoch oben im Halltal das Weidwerk aus und kam während einer Rast mit seinen Jägern ins Gespräch. Die erzählten ihrem Herrn, dass man schon seit alter Zeit an einem Felsen Rotwild, besonders Hirsche, beobachtet habe, wie es eifrig an den Steinen leckte. Es müsse an diesem Felsen etwas Besonderes sein, denn das Wild im Halltal gedeihe von altersher besonders gut, ganz so, als ob es Salz zum Schlecken bekäme.

Der Ritter horchte auf, beobachtete wiederholt das Wild am Felsen, ging selbst dorthin und berührte mit der Zunge den Stein, den er sogleich als salzreich erkannte. Des Ritters Meinung, dass tief im Berginneren ein noch besserer Salzstein liegen müsse als an der Erdoberfläche, bestätigte sich, so dass man bald darauf das Haller Salzbergwerk eröffnete. Viele Jahrhunderte lieferte der Haller Salzberg das nützliche und unentbehrliche Gewürz.

Und es erzählt sich ...