Herbstliche Hüttentour zur Bettelwurfhütte – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wie festgeklebt trohnt sie da. Als Wächterin des Halltals. Vom Bürofenster aus sehe ich sie jeden Tag, nun wurde es Zeit sie einmal zu besuchen: Die Bettelwurfhütte!

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Herbstlich im Halltal

Start der Wanderung war dieses Mal bei den Herrenhäusern im Halltal. Hier geht`s zur Tourenbeschreibung

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Die Herrenhäuser im Halltal

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Goldene Wand

Da ich die Karwendelrunde mit dem Bike am Vortag noch in den Beinen hatte, haben wir uns zuerst bis hierhin fahren lassen mit dem Halltal-Shuttle. Der Zustieg zum Issanger war traumhaft, einen schöneren Herbsttag kann man sich kaum vorstellen.

Stempeljoch

Stempeljoch

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, dazu die Herbstfärbung der Lärchen im Kontrast zu den grauen, schroffen Wänden um uns herum.

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Goldener Herbst

Nach fünf Minuten standen wir schon in T-Shirt und kurzer Hose vor der kommenden siebenstündigen Wanderung.

Anschließend an den Issanger folgte die Hitzeschlacht… rauf ging es über groben Schotter und zwischen Latschen zum Lafatscher Joch.

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Lafatscherjoch und Speckkarspitze

Die wohl heißeste Stunde des ganzen Sommers. 😀 Kein Lüftchen, kaum Schatten, nicht nur der Hund verschwand sofort in den Schneemulden oben am Joch. 🙂 Zum Glück gab es viele Foto-Steh-Ausreden bis hierherauf.

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Lafatscherjoch

Das Lafatscherjoch belohnte uns mit einem kühlen Lüftchen und einem Traumausblick.

Lafatscherjoch

Lafatscherjoch

Danach sollte es noch 1 1/2 Stunden auf einem „Panoramaweg“ zur Bettelwurfhütte gehen.

Bettelwurfhütte Panoramaweg

Bettelwurfhütte Panoramaweg

Dieser Weg glänzt wirklich durch sein Panorama! Allerdings sollte man die Augen auf alle Fälle auf den Weg richten und lieber ab und an stehen bleiben – zum Staunen!

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Aussicht genießen!

Der Bettelwurfgipfel im Aug`

Den Bettelwurfgipfel und den Wegverlauf im Aug`

Anschließend ging es im leichten Auf und Ab, die Bettelwurfhütte im Blick, das Inntal und unzählige Berggipfel im Ausblick, dahin. Mal über Geröll, Fels, kleine Wiesenabschnitte…

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… begleitet von einigen Gämsen.

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Danach war es  bald geschafft und die Bettelwurfhütte inzwischen schon ziemlich nah. Dreißig Minuten sollte es aber noch dauern.

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Die Bettelwurfhütte zum Greifen nah

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Die letzte knifflige Hangquerung

Dann: Ausrasten – Panorama genießen – TRINKEN!

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Bettelwurfhütte

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Mittagsschlaf!

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Genießen!

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Schließlich muss aber auch das schönste Platz irgendwann wieder verlassen werden – auch wenn dieser einer der Tage war, an dem es besonders schwer fiel. So machten wir uns wieder auf den Rückweg… glücklich, sonnengebadet und mit vielen tollen Herbsteindrücken!

Bettelwurfhütte

Bettelwurfhütte

Achtung: Leider ist der direkte Anstieg über den „Normalweg“ Nummer 222 immer noch wegen Steinschlaggefahr offiziell gesperrt! Für An- und Abstieg bietet sich daher nur der Weg über das Lafatscher Joch an, oder der Aufstieg über den Klettersteig!

 

Wunderschöner Bergherbst in Bildern

Der Bergherbst ist da! Wir genießen ihn in vollen Zügen und möchten euch in Bildern davon erzählen, wie wunderschön er bei uns in den Tiroler Bergen ist.

Von Beeren, aus denen sich köstliche Marmelade, Säfte und Gelees zubereiten lassen.

#autumn is here… #hallwattens #austriantime #lovetirol #nature

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Vom Indian Summer jenseits des Atlantiks.

Von atemberaubenden Sonnenaufgängen.

Und dem Aufstieg davor.

Von Erntedankfesten und dem Bauernherbst.

Another day, another festival in #tyrol #austria This time to say #thankyou for the #harvest

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Und Kühen, die wehmütig von der Alm Abschied nehmen.

Where is the cow? #lovetirol #hallwattens #wattenerlizum #cow #hiking #austria

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Und, wie sieht euer Herbst in den Bergen aus? Taggt eure Fotos auf Instagram mit #hallwattens, dann nehmen wir sie gerne in unsere Herbst-Galerie mit auf…

Der Glungezer-Höhenweg: Wanderung auf der ruhigen Seite des Hausberges

Entschleunigt, bevor wir überhaupt einen Schritt gegangen sind. Der Pulsschlag schon ruhig und regelmäßig obwohl wir nicht den Zirbenweg entlang gehen…

Es war ein Traumtag, letzten Sonntag, Mitte August, am Glungezer- Höhenweg.

Vereinfacht gesagt findet man diesen traumhaften Weg mit seinen atemberaubenden Ausblick auf der anderen Seite des Berges parallel zum Zirbenweg verlaufend. Ein bisschen mehr Kondition und Kräfte verlangt er uns schon ab, als eben dieser, aber es lohnt sich!

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Der nostalgische Glungezer-Einzelsessellift

Hinauf geht es mit der Glungezerbahn von Tulfes aus, der gemütliche Teil dieser Höhenweg – Runde. Nach dem Ausstieg bei der Bergstation verlassen wir die Gruppen an Wanderern, die sich heute auf unserem Hausberg tummeln und zweigen gleich links in einen kleinen Weg ab. Dieser führt uns über den Rücken des Schartenkogels in eine immer bizarrer werdende Landschaft hinauf zum Schartenkogel.

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Ausblick vom Schartenkogel

Anfangs zwischen einzelnen Zirbenbäumen, Latschen und Heidekraut wandernd, finden wir uns weiter oben zwischen riesigen Gesteinsblöcken wieder, bis wir nach gut 45 Minuten den Schartenkogel erreichen.

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Ausblick auf die Nordkette

Von hier sehen wir schon, welcher Anstieg uns nun noch hinauf zum Glungezer erwartet. Der Weg ist allerdings sehr kurzweilig und so bringt man auch diese Dreiviertelstunde recht zügig hinter sich.

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Schartenkogel

Angekommen auf dem Glungezer finden wir an diesem Tag ein traumhaftes Panorama vor. In alle Richtungen des Inntals können wir weit blicken und selbst Richtung Süden und in das Viggartal schweift der Blick heute ungetrübt.

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Blick Richtung Unterland

Nach einer kurzen Rast auf der Glungezerhütte folgt ein kurzer Abstieg auf die Seite des Viggartals. Hier treffen wir nun auf den leider viel zu wenig beachteten Glungezer – Höhenweg, der parallel zum Zirbenweg, nur eben auf der anderen Bergseite verläuft. Ganz anders als der Zirbenweg ist man hier nahezu alleine auch an diesem Tag und kann die Murmeltiere zwischen den Felsblöcken suchen.

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Viggarspitze

Nach gut 1 ½ Stunden ohne große Höhenunterschiede kommen wir an der Abzweigung zur Viggarspitze an. Nach weiteren zehn Minuten stehen wir auch schon oben und genießen den Blick herunter in das Inntal. Hier oben ist nun wirklich Zeit für eine ausgiebige Rast.

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Gipfelkreuz Viggarspitze

Der Abstieg von der Viggarspitze fällt uns heute schwer. Zu schön ist die Aussicht und die Ruhe und nach dem Abstieg stoßen wir schon bald auf den Zirbenweg. Hinaus geht es nach Boscheben und weiter zur Patscherkofelbahn. Noch einmal lassen wir uns entschleunigen und gondeln zufrieden ins Tal hinab…

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Blick Richtung Patscherkofel

Steinkasern mit dem E-Bike

Unsere begeisterten E-Bike Freunde haben uns am letzten Sonntag zu einer E-Bike Tour nach Steinkasern im Voldertal eingeladen. Da wir selbst keine E-Bikes besitzen haben wir uns zwei Räder ausgeliehen. (Bike Box Hall in Tirol)

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Das E-Bike Team bei einer kleinen Fotopause am Klausboden im Voldertal. Rechts im Bild rauscht der Volderwildbach ins Tal.

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„… ohne E-Bike wäre mir die Tour vielleicht zu anstrengend geworden. Gott sei Dank habe ich Strom!“ So kann ich die wunderbare Almrosenblüte besser bewundern.

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Angekommen im malerischen „Almdörfl“ – alle Anstrengung wert!

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Die traditionellen „Stoanhütten“ im Voldertal.

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Es gibt auch kühle Getränke! Speziell an einem Heißen Tag genießt man bei einer atemberaubenden Aussicht Kaltes aus dem Brunnen.

Tipp: der Brunnen eignet sich auch perfekt als Kneippbecken.

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Von hier aus geht es weiter zum Naviser Jöchl. Im Sommer werden auf dem höher gelegenen Plateau die Kühe gemolken (Melkplatz).

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Auch zu Fuß kann man das Almdorf über einen Steig von der Voldertalhütte aus gut erreichen. Markierung über Schwarzbrunn. Eine besonders schöne grüne Ebene.

Voldertalhütte

Das Wiener Schnitzel hat nach der Anstrengung besonders gut geschmeckt.

Wer denkt „Eine E-Bike Tour sei nicht anstrengend“ hat sich geirrt. 😉

Wander- und Radkarten erhalten Sie in allen Informationsbüros der Tourismusregion Hall-Wattens.

Es blüht so grün, wenn…

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

… wenn der Schnee im Frühling schmilzt! Dann nämlich wagen sich einige wunderschöne Frühlingsblumen heraus -und wir können sie im … Weiterlesen

Einzigartiges Swarovski-Lichtfestival lässt die dunkle Jahreszeit erstrahlen

Es soll ja Menschen geben, denen der Lichtmangel im Winter aufs Gemüt schlägt. Das muss aber ab Ende Januar nicht mehr sein, denn die Swarovski Kristallwelten, die sowieso das ganze Jahr über für Funkeln und Glitzern sorgen, haben sich für die dunkle Jahreszeit etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Dann nämlich verwandelt eine einzigartige Licht- und Lasershow, das Lichtfestival, den Garten der Kristallwelten in eine mystische Welt aus Licht und Klang.

Im Rahmen des Lichtfestivals erstrahlen nach Sonnenuntergang vier einzigartige Installationen vor einem perfekt abgestimmten Soundkonzept. Das Spektakel eröffnet Besuchern eine Welt der Gegensätze, in der Licht auf Schatten, Stille auf Klang und Natur auf Technik treffen.

Das Künstlerkollektiv „phase7 performing.arts“ unter der künstlerischen Leitung von Sven Sören Beyer zeichnet für die Konzeption des überdimensionalen Gesamtkunstwerks aus Licht und Klang verantwortlich.

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„Sobald es dunkel wird, wird der Garten des Riesen zu einer surrealen Landschaft voller Poesie und Überraschungen, die Groß und Klein in ihren Bann zieht“, beschreibt Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, das außergewöhnliche Event.

Schwarzlichtdisco im Spielturm
Familien erwartet an drei Wochenenden während dem Lichtfestival ein besonderes Highlight: Der Spielturm verwandelt sich an vier Tagen (4., 10., 11. und 18. Februar) ab 16:30 Uhr in eine Schwarzlichtdisco, die nicht nur für Kinder einiges zu bieten hat. Zu angesagten Sounds zeigen professionelle Tänzer den kleinen und großen Besuchern trendige Hip-Hop-Moves. UV-Schminkstifte und -Seifenblasen, Neon-Tapes für coole Outfits und Knicklicht-Armbänder in knalligen Farben lassen Kinderherzen höher schlagen und machen aus einfachem Diskotanzspaß ein unvergessliches Erlebnis. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei (Eintritt für Erwachsene: 9,50 Euro).

Kulinarik im Daniels Kristallwelten. Café & Restaurant
Auch für Speis und Trank ist während des Lichtfestivals natürlich gesorgt: im hervorragenden „Daniels Kristallwelten.Café & Restaurant“ kann die spektakuläre Lichtshow mit einer Tasse Punsch oder Tee direkt im Garten bestaunt werden. Am Wochenende gibt es bis 23 Uhr eigens für das Lichtfestival kreierte 3- oder 4-Gang Erlebnismenü (wahlweise auch einzelne Gänge). Das Menü greift das Thema der Lichtspiele auf und wird die Gäste neben geschmacklichen Highlights auch mit diversen Effekten überraschen. Dabei spielt der Küchenchef mit Licht, Rauch, Farben und geschmacklichen Effekten. Darüber hinaus steht das à la carte Menü zur Auswahl.

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Technische Highlights
 ca. 500 Scheinwerfer
ca. 1.000.000 Lumen Lichtstärke = mehr als 700 handelsübliche 100-Watt Glühlampen
ca. 5.000 Meter Kabel = 15 Umrundungen eines Fußballfeldes
ca. 120 Tonnen Material in 3 LKWs angeliefert

Alle Informationen zum Lichtfestival unter kristallwelten.com/lichtfestival

 

Beeindruckende Herbstwanderung auf’s Issjöchl

Am Samstag um acht Uhr morgens starten wir, noch bei leichtem Nebel im Tal unsere Tour auf’s Issjöchl. Taleinwärts im Wald, anfangs parallel der ehemaligen Mautstraße, dann neben dem erfrischenden Gebirgsbach  wandern wir über den Knappensteig bis nach St. Magdalena.

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Das malerisch gelegene St. Magdalena

Wir halten immer wieder Ausschau mit unseren Ferngläsern nach Gämsen, aber noch will sich keine zeigen. Gut gestärkt mit Jause und Getränken geht es ca. eineinhalb Stunden weiter über einen wildromantischen Bergweg  bis zum Issanger. Jeder ist beeindruckt von der atemberaubenden Schönheit dieser Hochebene. Ein wahres Naturschauspiel und eine, wegen dem perfekten Herbstwetter fast schon kitschige Kulisse.

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Wir bewundern Wiesen voller Herbstzeitlosen, Disteln, Bergflockenblumen, Schwalbenwurzenzian, verschiedene Beeren und vieles mehr, auch Gämsen zeigen sich uns immer wieder.

Nach unserer zweiten kurzen Rast am Issjöchl geht es fast nur mehr bergab, vorbei am König Max – Stollen bei den Herrenhäusern. Wir kehren auch kurz in die Obleitner – Kapelle ein, benannt nach ihrem Gestalter, dem bekannten Haller Bildhauer Karl Obleitner. Hier wacht die Heilige Barbara aber schon viel länger als Schutzpatronin aller Bergleute über das Salzbergwerk und die dort Beschäftigten.

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Die Obleitner-Kapelle beim König-Max-Stollen im Halltal

Danach geht es zurück nach St. Magdalena und über den Knappensteig retour zum Ausgangspunkt.

Um 14 Uhr sind alle glücklich und zufrieden wieder im Tal, beeindruckt von der wunderbaren Tiroler Bergwelt!

Die Route im interaktiven Ortsplan

 

 

0,0346 km² blaues, frisches Bergglück!

Möls See

Endlich ein warmer Sommertag am Wochenende. Nach kurzem Blick auf die Karte war klar, dass es heute kein Gipfel werden würde, sondern ein 16°C frischer Bergsee im hinteren Wattental – meine tierische Begleitung eingepackt und schon ging´s los!

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Meine Leckerlies dabei, dann bin ich startklar!

Mit Hundeleckerlies und Jause ausgerüstet, starteten wir vom Parkplatz Lager Walchen. Da es auf diesem Weg von Gebirgsbächen nur so wimmelt, ist die Runde Möls See eine perfekte Runde mit einem wanderfreudigen Hund im Sommer!

Kurz nach dem Kasernengebäude des Bundesheeres teilt sich der asphaltierte Weg. Hier weist uns ein Schild (eines der wenigen Schilder auf dieser Runde) den Weg nach rechts Richtung Mölser Niederleger und Mölser Hochleger. Flott geht es hinauf entlang des Forstweges. Schon bald säumen Zirben den Wegrand und kurz nach dem Mölser Niederleger wird der Blick zum Talschluss des Mölstals immer beeindruckender und malerischer.

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Talschluss mit Blick auf das Mölsjoch und hinten rechts die Naviser Sonnenspitze

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Blick hinaus auf das Karwendel

Nach gut 1 ¼ h erreichten wir den Mölser Hochleger. Hier den Abzweig zwischen den Almhütten hindurch nicht verpassen! Linker Hand führt der Weg nun an einem Bachlauf entlang steil hinauf zum Möls See.

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Die letzte Steilstufe hinauf zum Möls See

…in gut 20min brachten wir dieses etwas steilere Stück hinter uns…und schon war der Hund im See! 🙂

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Möls See – Zeit zum Rasten und Füße/Pfoten kühlen

Der Möls See liegt idyllisch eingebettet auf 2240m vor uns. Schnell waren die Schuhe ausgezogen und die Füße hineingestreckt. Brrrrrr herrrrrrrlich!!!

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Am östlichen Ende des Möls Sees folgte noch ein Anstieg von 100hm hinauf auf die Mölser Scharte 2379m. Der 360° Ausblick von hier oben…unbezahlbar!

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Blick auf den Möls See und die Kette der Seekarspitze – Sunntiger – Malgrübler – Haneburger

Wer hier noch nicht genug hat, kann noch den Mölser Berg 2479m in Angriff nehmen. Im stetigen auf und ab leicht zu erreichen –  leider muss man einen Großteil des Weges wieder retour gehen.

Wir genossen an diesem Tag lieber noch einmal die Aussicht von hier oben. Jausnen und schauen kann man ja nie genug!

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Blick in die Stubaier Alpen mit ihren vielen Gletschern

Irgendwann mussten wir uns von der grandiosen Aussicht trennen und zur Lizumer Hütte absteigen. Entlang von Übungs-Schützengräben und Murmeltierbauten muss man den Weg teilweise suchen, aber auch das ein oder andere Murmeltier zeigt dem Wanderer manchmal wo es lang geht – oder eben nicht. 🙂

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Die imposanten Tarntaler Köpfe und der Lizumer Reckner

Ab der Lizumer Hütte führt der Zirmweg in einer knappen ¾ h zurück zum Parkplatz Lager Walchen. Die schattenspendenden Zirben taten nun wirklich gut. Und auch das ein oder andere Bächlein wurde noch einmal genutzt.

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Der Zirmweg hinaus zum Lager Walchen

 Falls ihr mal wieder in unserer Region unterwegs seid – mit oder ohne Hund – ist diese Runde wirklich empfehlenswert! Die reine Gehzeit beträgt ca 5h, je nach Verweildauer am See kann diese natürlich schnell überschritten werden! 😀

Hinweis: Man befindet sich in militärischem Sperrgebiet – bittet achtet auf Hinweistafeln und checkt vorab die Schießzeiten!

Yoga im Freien für unsere Gäste

Diesen Sommer haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Die Sommer-Urlaubsaktivitäten für unsere Gäste. Jeden Tag bieten wir verschiedene Aktivitäten an – fast immer kostenlos und immer interessant, lustig, abwechslungsreich und bereichernd. Für einen unvergesslichen Urlaub in Tirol.

Heute mache ich bei der Yogastunde mit Claudia, die ab sofort bis 31. Oktober 2016 jeden Dienstag um 8 Uhr in Hall in Tirol stattfindet, dabei.

YOGA im Freien – Morgenstund´ hat Gold im Mund

Wir starten um 8 Uhr im Hofratsgarten bei der Burg Hasegg, wo sich wie so oft in Hall historische Gemäuer mit herrlicher Natur zu einem Stelldichein treffen.DSC08130

Yogatrainerin Claudia begrüßt uns und erklärt kurz, wie die Stunde ablaufen wird. Heute legen das Hauptaugenmerk auf eine breite Brust-Dehnung und den Schultergürtel – ideal für verspannte Menschen wie mich, die viel vor dem PC sitzen.

Das Wichtigste: Jeder führt die Übungen so aus, wie es für ihn heute am besten passt. Nicht jeden Tag ist jeder gleich beweglich – und Ehrgeiz ist völlig fehl am Platz. Man muss auch nicht beweglich sein, es reicht, wenn man bereit ist, sich auf seinen Körper einzulassen.

Nach einigen lockernden und aufwärmenden Sequenzen starten wir mit verschiedenen Positionen.

Rmx4b9Während mir bei einigen, wie bei der „Plank Pose“ ziemlich warm wird, sind andere entspannend und tun Geist und Seele wohl.

Schon nach einer Viertelstunde merke ich, wie die anfängliche Anspannung in meinen Muskeln allmählich verschwindet und einem lockeren, relaxten Gefühl Platz macht.

Claudia macht uns darauf aufmerksam, immer auf unseren Atem zu hören. Das ist gar nicht so leicht, sollte man sich doch gleichzeitig auch auf die jeweilige Sequenz konzentrieren. Doch sie hat Recht: Nichts beruhigt und erdet mehr, als den eigenen Atem ruhig den Körper durchströmen zu hören.

Nach einer Dreiviertelstunde kommt noch der entspannende Schlussteil – einige Minuten in der „Savasana“-Position (bedeutet übersetzt „Totenstille“) und einer Übung nach Jacobson, dann ist die Yogastunde beendet. Ich fühle mich leicht, beschwingt und ausgeruht. Ein idealer Start in den Tag!

Yogamatte - Yogastunde für Gäste Region Hall-Wattens

Die Yogastunde findet jeden Dienstag im Rahmen der Urlaubsaktivitäten 2016 statt und ist für Gäste mit Gästekarte kostenlos, sonst € 5.- pro Person. Anmelden kann man sich hier.

Treffpunkt: Tourismusbüro Hall, Unterer Stadtplatz 19

Alle weiteren Infos über die Region: www.hall-wattens.at

 

Eine Kräuterwanderung in Tirol mit Susi

Susi Vianello ist ausgebildete Kräuterpädagogin und gibt ihr Wissen regelmäßig an die Gäste unserer Region weiter.

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In diesem Blogbeitrag schildert sie uns, wie eine Kräuterwanderung mit ihr aussieht:

Der Ausgangspunkt für unseren Kräuterspaziergang war das Tourismusbüro in Tulfes. Nach einer kurzen Vorstellung meinerseits sowie der Teilnehmenden wurden Allgemeines und Wissenswertes über Kräuter erklärt, z. Bsp.: Wo sammelt man Kräuter? Wieviel einer Pflanze darf man abpflücken? Worin transportiere ich das Gesammelte nach Hause?

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Wir marschierten los zur Ortskirche und von dort Richtung Süden zu einem Bauernhof, der direkt am Beginn des Speckbacherweges liegt. Links und rechts dieses Weges gibt es wunderschöne, ungedüngte Wiesen wo wir mit den Erklärungen und auch mit dem Sammeln der verschiedensten Kräutlein beginnen konnten. Ich erläuterte Inhaltsstoffe, Wirkung und Verwendung von Holunder (natürlich aufgrund der Jahreszeit noch ohne Blüten), Spitzwegerich, Breitwegerich, Schafgarbe, Wiesenbärenklau, Gänsefingerkraut, Giersch, Gundermann, Sauerampfer, Hirtentäschel, Johanneskraut (auch noch ohne Blüte), Bärlauch.

Um sich die einzelnen Kräuter leichter merken zu können, gibt es nette Sprichworte wie: „Ist der Stängel kantig und rau, ist es Wiesenbärenklau!“ Oder zum Beispiel den Giersch nennt man auch im Volksmund „die göttlichen Drei“ –der Stängel ist dreikantig mit immer drei Blättern.

Die Teilnehmer bekamen während des Wanderns als Aufgabe von mir, jedes besprochene Kraut zu finden und ein wenig davon zu sammeln. Im Anschluss daran besprachen wir die einfache Herstellung von Kräutersalz.

TIPP– Selbstgemachtes Kräutersalz: Die gesammelten Kräuter trocknen und unter das Salz mischen, besonders gut eignet sich dafür grobes Meersalz.

Nach einer guten Stunde Marsch machten wir kehrt und spazierten zurück zum bekannten Kräuterplatzl im Ort.

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Der liebevoll hergerichtete Rastplatz mit kleinen Bänken und Tischen lädt Alt und Jung  zum gemütlichen Verweilen ein, oder auch zum Zubereiten und Verkosten der gefundenen und gesammelten Pflänzchen. Meine mitgebrachten Zutaten – Topfen, Sauerrahm, Kräutersalz und Pfeffer – wurden in einer kleinen Schüssen verrührt, mit den gesammelten, beim Brunnen gewaschenen, klein geschnittenen Kräutern vermischt und auf selbstgebackenem Bärlauchbrot verkostet. Alle waren begeistert, wie gut Einfaches schmecken kann!

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Zum Schluss gab ich den Teilnehmern noch zwei nette Sprichworte mit auf den Weg.

„Kräuter wachsen wann, wo und weil wir sie brauchen!“

„Für den Traurigen ist jede Blume ein Unkraut, für den Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume!“

Wer Lust hat, mit Susi oder ihrer Kollegin Claudia auf Entdeckungsreise ins Reich der Kräuter zu gehen, kann das jeden Dienstag im Rahmen unserer Urlaubsaktivitäten 2016 machen!